Alle Artikel mit dem Schlagwort: warm

Rezept: Pumpkin Spiced Latte

Pumpkin Spice Latte

    Wenn man mich mit einem Lebensmittel beschreiben müsste, wäre das vermutlich Kaffee. Kaffee kann ich zu jeder Tageszeit, in allen Variationen und vor allem nie genug trinken. Wenn ich auch normalerweise meinen Kaffee schwarz trinke, macht doch etwas Abwechslung den Kaffeegenuss zu etwas Besonderem. Ich habe also Google zu Kaffeerezepten befragt. Die Suchergebnisliste machte mir klar, dass im Herbst der Pumpkin Spice Latte eine beliebte Kaffeevariation ist. Für den ersten Versuch wurden also schnell alle benötigten Gewürze zusammengemischt. Anschließend wurde ein Cafè Latte zubereitet und mit dem Gewürzpulver verfeinert. Das war leider kein besonders tolles Geschmackserlebnis. Der zweite Versuch war dann zwar schon besser. Er machte mir aber auch klar, dass ich es nicht mag, wenn ein Teelöffel gemahlene Gewürze in meinem Kaffee herumschwimmen. Die Suche ging weiter und ich landete bei Jaclyn und ihrem selbstgemachten Pumpkin Spice Sirup. Aus meinen vorherigen Experimenten wusste ich aber, dass ich das ein oder andere Gewürz nicht so gern mag, darum gab es da und dort kleine Abwandlungen. Insgesamt war der Sirup dann aber genau so, wie ich …

Rezept zum Kochen: Rote Bete Risotto

Rote Bete Risotto mit Petersilienpesto

Ich muss mich jetzt einmal outen: ich kannte rote Bete bisher nur als Convenience Food. Den roten, leicht süßlichen Salat gab es in meiner Kindheit oft: zu Fischstäbchen, Fleischlaibchen, Eiernudeln und noch einem Haufen anderer Gerichte. Beim Händler meines Vertrauen gab es vor ein paar Tagen rote Bete (bzw. bei uns in Österreich heißt das Gemüse rote Rüben) vom Biobauern. Noch dazu zu einem sehr günstigen Preis, wie ich finde (ein Netz ca. 1,50€). Da habe ich kurzerhand beschlossen, einen Versuch zu wagen. Allerdings fand ich es dann doch ein bisschen zu einfach, die rote Bete „nur“ zu einem Salat zu verarbeiten. Nach einer kurzen Recherche im Internet habe ich dann die Lösung für das Problem gefunden: Rote Bete Risotto. Ich war allerdings so faul und habe mein Standard-Risotto zubereitet, nur eben mit roter Bete verfeinert. Den Weißwein habe ich durch Rotwein ausgetauscht. Während der Zubereitung war ich total begeistert von der tollen, intensiven, roten Farbe. Also habe ich mit dazu entschlossen, noch etwas Petersilienpesto zuzubereiten. Wobei „Pesto“ hier nicht ganz richtig ist, es fehlt …

Rezept: Kürbisrisotto auf Rucola

Kürbisrisotto auf Rucola

Alle guten Dinge sind drei. Auch beim Kürbis. Darum heute das letzte Rezept in der Kürbis-Reihe, vorerst zumindest! Eigentlich war die Reihenfolge falsch, den mit diesem Rezept lernte ich Kürbisgemüse kennen und lieben. Leider fällt es aber nicht unter die Kategorie „schnell“, trotzdem lohnt es sich – wirklich! Darauf gestoßen bin ich ausgerechnet durch ein Kantinenessen. In der Arbeit esse ich meistens Gerichte, die ich nicht kenne bzw. die ich mir selber nicht kochen würde – weil zu aufwendig oder einfach unbekannt. Das Risotto zählte zur letzten Kategorie. Irgendwann im Herbst vor 2,3 Jahren gab es dann einmal dieses Kürbisrisotto. Und was soll ich sagen: es war Liebe auf den ersten Biss! Vor allem durch die Kombination mit dem Rucola. Der Rucola in diesem Fall übrigens wirklich nur gewaschen. Ganz ohne Dressing passt er durch seine leichte Schärfe wirklich toll zu diesem Kürbisrisotto. Also falls ihr mal an einem Sonntag etwas mehr Zeit zum Kochen aufbringen könnt, MÜSST ihr dieses Rezept unbedingt ausprobieren: Zubereitungszeit: ca. 50 Minuten Zutaten für 1 Person mit viel Hunger 1 …

Rezept: Spaghettikürbis alla Carbonara kochen

Spaghettikürbis alla Carbonara

  Es ist offiziell: ich bin den Kürbissen verfallen! Nach dem Hokkaido habe ich mich an eine andere Kürbissorte herangetraut: den Spaghettikürbis. Da liegt es auf der Hand, dass ich gleich einen Klassiker der italienischen Küche abwandeln musste: Spaghetti alla Carbonara wurden zu Spaghettikürbis alla Carbonara. Natürlich bietet das Gericht eine Menge Variationsmöglichkeiten: der Speck kann durch Hackfleisch, Schinken oder ein anderes Fleischprodukt ersetzt werden. Parmesan kann durch anderen Käse ersetzt werden, oder die fertigen Spaghetti alla Carbonara können zurück in die Kürbishälften gefüllt und kurz im heißen Backofen mit Mozzarella oder Gauda überbacken werden. Ich habe mich aber für den ersten Versuch mit simplen Kürbisspaghetti alla Carbonara zufrieden gegeben, ohne Schnick Schnack. Ganz so, als würde ich klassische Spaghetti alla Carbonara kochen. Viel Spass mit dem Rezept: Zubereitunszeit: 1 – 1/4 Stunde = 45-60 Minuten bis der Kürbis gar ist, 15 Minuten für die Carbonara   Zutaten für 2 Personen 1 Spaghettikürbis 5-6 EL gewürfelten Speck oder Schinken 2 Zehen Knoblauch 3 EL Sahne 2 Eier 3 EL geriebenen Parmesan Muskatnuss, Salz und Pfeffer …

Rezept: Reisfleisch kochen

Reisfleisch

  Reisfleisch. Klingt eigentlich simpel, trotzdem war meine Hauptzutat für dieses Gericht lange Zeit eine Fertigpackung. Aber es hat sich wirklich gelohnt, einen eigenen Kochversuch zu starten. Denn eigentlich besteht das Gericht nur aus Reis, Fleisch und ein paar Gewürzen. Also alles Zutaten, die nicht schwer zu besorgen sind oder die man vielleicht sowieso im Kühlschrank bzw. Vorratsschrank hat. Ursprünglich stammt das Gericht aus Ungarn oder aus Serbien. Sicher ist nur, dass Reisfleisch mittlerweile zu den Klassikern der österreichischen Küche gehört. Gerade was das Fleisch betrifft, gibt es bei diesem Gericht wieder sehr viele Variationsmöglichkeiten. Das verwendete Fleisch war Rindfleisch. Als Studentenküche bzw. -haushalt ist man aber durchaus flexibel was Fleischsorten angeht. Für dieses Gericht habe ich Hühnerfilet zum Kochen verwendet. Es kann aber genauso gut, wie auch im Ursprungsrezept, Rindfleisch verwendet werden, oder aber auch Schweinefleisch. Zu beachten ist hier allerdings die Garzeit, die das Fleisch benötigt. Vor allem bei Rindfleisch sollte man hier mehr Zeit einplanen, damit es auch wirklich schön zart ist. Man kennt das Prozedere ja auch vom Gulasch – zumindest …

Rezept: Feigen mit Ziegenkäse überbacken

Feigen mit Ziegenkäse überbacken

Heute gab es im Supermarkt meines Vertrauens Feigen im Angebot. Bis jetzt habe ich Feigen eigentlich immer ignoriert. Ich bin davon ausgegangen, dass sie mir sowieso nicht schmecken würden. Vor dem Regal stehend entschloss ich mich heute aber, den Feigen eine Chance zu geben. Un siehe da, es hat sich gelohnt! Die erste Feige habe ich roh probiert. Zu meiner Überraschung waren sie gar nicht so süss und intensiv im Geschmack, wie ich eigentlich dachte. Roh kann man sie also durch aus essen. War nur noch die Frage, wie ich sie weiter verarbeiten kann. Google spuckte zahlreiche Rezepte über Feigen aus, die mit Käse überbacken oder zumindest serviert wurden: Mozzarella, Blauschimmelkäse und auch Ziegenkäse. Da ich noch ein Stückchen Ziegenkäse im Kühlschrank hatte, habe ich mich für diese Variante entschieden. Eine Variation hab ich aber bei weiteren Zutaten gemacht: in vielen war von braunem Zucker und/oder Honig die Rede. Also dass die Feigen im Ofen zusätzlich karamelisiert werden durch den Zucker. Oder Honig sollte am Ende den Geschmack der überbackenen Feige abrunden. Schon der Gedanke daran bereitete mir eine …

Rezept (kochen): Spaghetti a la Tami

Spaghetti a la Tami

Während in Deutschland heute ein Feiertag ist/war, ist in Österreich ein ganz normaler Arbeitstag. Aber: es ist ein toller Tag! Selten gab es so schöne und auch warme Herbsttage. Wäre da nicht das bunte Laub auf den Wiesen und Straßen, wäre der Tag beinahe als Sommertag durchgegangen – vor allem auch wegen den Temperaturen! Leider ist es aber sicher, dass solche Tage in den nächsten Wochen und Monaten wieder weniger werden. Darum habe ich beschlossen, das aufkommende Summer-Feeling mit einer Portion Spaghetti zu „zelebrieren“ und in Gedanken den nächsten Urlaub im Süden zu planen. Recht viel Zeit blieb mir beim Planen allerdings nicht, denn das folgende Rezept ist wirklich ein Blitzrezept mit wenig Zutaten. Also bitteschön, dass Rezept: Zubereitungszeit: 15 Minuten Zutaten für eine Portion 1 Portion Spaghetti (= kommt drauf an, wie groß der Hunger ist) Olivenöl 1/2 Zwiebel 1-2 Zehen Knoblauch 1-3 Tomaten (je nach Größe und auch Hunger) 1 Mozarella 1 Hand Rucolla Frische Kräuter Salz und Pfeffer 1 Prise Muskatnuss Kochutensilien ein großer Topf, Schneidebrett, Messer, Pfanne, Kochlöffel Zubereitung In einem …

Rezept zum Nachkochen eines österreichischen Klassikers: Marillenknödel

Marillenknödel

Die kalten Temperaturen am Abend und die frühe Finsternis haben mittlerweile den Herbst eingeleitet. Um den Sommer wenigstens auf dem Tisch noch einmal zu zelebrieren, habe ich vor ein paar Tagen Marillenknödel mit einem süßen Geheimnis zubereitet. Marillenknödel sind eine klassische Nachspeise in der traditionellen österreichischen Küche. Eine besondere Interpretation des Klassikers gibt es bei meinem Lieblingseissalon „Tichy“ in Wien, nämlich die Eismarillenknödel. Wie der Name schon sagt, sind diese Knödel aus (Vanille) Eis, mit einem Kern aus Marillenmus (oder Marmelade?), gewälzt in einer Mischung aus Brösel und Nüssen (das sagen mir zumindest meine Geschmacksnerven). Also jeder, der im Sommer mal in Wien ist, sollte unbedingt dem Eissalon Tichy einen Besuch abstatten! Jetzt aber zur klassischen Variante, die mindestens genauso gut schmeckt! Zubereitungszeit: 25 Minuten Zutaten für zwei Personen (8 Stück) ½ Päckchen Topfen (Quark) 1 Kaffeetasse Mehl 1 Ei 1 Prise Salz ½ Kaffeetasse Milch (lauwarm) 8 Marillen 4-8 Stück weiße Schokolade 1 EL Butter 1 Kaffeetasse Semmelbrösel 3 EL – ½ Kaffeetasse Puderzucker (je nachdem, wie süß man die Marillenknödel haben möchte) Kochutensilien …

Gnocchi in Gorgonzola-Sauce mit Walnüssen

Gnocchi, Gorgonzola, Walnüsse und ein Glas Wein im besten Fall – wie kann ein sonniger Tag besser ausklingen, als mit etwas Italien-Feeling in den eigenen vier Wänden? Zugegeben, ob das Rezept genau so irgendwo in Italien gekocht wird, weiß ich nicht. Das tut dem Geschmack aber keinen Abbruch. Im Gegenteil. Ich persönlich mochte eigentlich nie Sahne- oder eine Käsesaucen. In letzter Zeit hab ich mich aber etwas im Gorgonzola verliebt. Deshalb war klar, dass er auch einmal in einer Sauce eine Chance bekommt. Und er hat sich gut gemacht! Da es an diesem Abend schon spät war als ich einkaufen ging, war es für meinen Bauch ein leichtes, mich zu fertigen Gnocchi aus dem Supermarkt zu überreden (Schande über mein Haupt!). Ja, hin und wieder muss es eben schnell gehen! Die nächsten Gnocchi werden aber wieder selbst gemacht – versprochen! Jetzt aber zum Rezept:   Zubereitungszeit: 5 Minuten   Zutaten für 1 Person 1/4 Packung Gnocchi 3-4 Scheiben Gorgonzola 1-2 EL Sahne 1/2 Hand Walnüsse Salz, Pfeffer und Kräuter (ich habe hier Zitronenmelisse verwendet) zum Abschmecken   Kochutensilien …