Alle Artikel mit dem Schlagwort: vegetarisch

Rezept zum Kochen und Backen: Pommes duchesses

Herzoginnenkartoffeln aka Pommes duchesses

Zugegeben, der Name des Rezeptes klingt jetzt nicht wirklich chic. Aber immerhin bringt das Rezept etwas Abwechslung in das Reich der Beilagen. Als Kind hat meine Mama als Beilagen immer die Klassiker serviert: Reis, Nudeln in allen Variationen, Semmelknödel oder Petersilkartoffeln. Zu besonderen Anlässen wie einem Geburtstag, Jubiläen und an den Festtagen gab es dann immer eine „besondere“ Beilage. Eine dieser „besonderesn“ Beilagen, die es dann meist zu Wildgerichten im Herbst und Winter gab, waren die Herzoginnenkarftoffeln. Ich selbst backe die Herzoginnenkartoffeln auch eher selten. Nicht, weil sie zu aufwendig sind. Sondern weil ich in gewisserweise auf Kriegsfuß mit ihnen stehe. Kennt ihr das, wenn ihr den selben Fehler immer und immer wieder macht? Tja, willkommen in meiner Welt. Meistens bereite ich zwei Backbleche von den Kartoffeln zu. Da meine Küche SEHR klein ist (ich schätze 5m²) habe ich einen kleinen Tisch auf rollen in der Mitte stehen. Der ist ganz praktisch, weil er in jedes Eck geschoben werden kann, aber trotzdem zusätzlichen Stauraum bietet. Während ein Blech der Herzoginnenkartoffeln im warmen Ofen vor sich …

Rezept: Potato Wedges

Potato Wedges

Pommes. Man bekommt sie so gut wie überall: im Restaurant, beim Schnellimbiss um die Ecke und – wie sollte es auch anders sein – in Fastfood-Läden. Auch im Supermarkt lachen uns verschiedene Versionen des Klassikers aus dem Kühlregal entgegen. Aber warum sollte man etwas fertig kaufen, dass so einfach selbst zu machen ist? Vor allem benötigen Pommes aus der Tiefkühltruhe auch rund 30 Minuten bis sie fertig sind, wenn ich richtig informiert bin. Ganz so schnell sind „meine“ Potato Wedges nicht fertig. Sie brauchen zwar etwas länger, dafür schmecken sie aber umso besser. Wenn ich mich richtig erinnere, habe ich das Rezept (oder zumindest ein ähnliches) bei Jamie Oliver gesehen. Was schon im Fernsehen überzeugt, muss natürlich ausprobiert werden. Das Problem bei Kartoffeln ist leider immer, dass die Zubereitung relativ lange dauert. Die schlechte Nachricht ist, dass dementsprechend auch die Potato Wedges relativ viel Zeit brauchen, bis man sie genießen kann. Die gute Nachricht ist aber, dass der Großteil dieser Zeit reine Wartezeit ist – man kann also nebenbei getrost andere Dinge erledigen.   Zubereitungszeit: …

Knoblauch-Chilli Kartoffeln

Knoblauch-Chili Kartoffeln

Vor ein paar Jahren war ich das Erste mal in China. Der oft zitierte Kulturschock blieb dabei natürlich auch nicht aus. Der Grund dafür war aber in erster Linie die Tatsache, dass ich dort in einem „kleinen Dorf“ lebte, nicht in Shanghai oder Peking. Gleich am ersten Abend, als wir (die Reisegruppe inkl. mir) dort ankamen, gab es ein Welcome-Dinner. Wir nahmen also alle an dem großen, runden Tisch platz. Die Tradition, dass ein runder Tisch als Essenstisch verwendet wird, finde ich übrigens sehr schön. Dahinter steht der Gedanke, dass an einem runden Tisch jeder jedem in die Augen sehen kann. Somit ist das Essen familiärer und geselliger. In der Mitte des Tisches befindet sich eine runde Glasplatte, die gedreht werden kann. So kann jeder jede Speise probieren. Als wir alle an unserem Platz saßen wurden die Gerichte nach der Reihe an den Tisch gebracht und auf der Glasplatte abgestellt. Insgesamt waren es dann ca. 12 Gerichte. Eines der vielen Gerichte, von denen ich allesamt die Namen nicht (mehr) weiß, waren Knoblauch-Chili Kartoffeln. Zumindest  nenne …

Rezept zum Backen: Mozartkipferl

Mozartkipferl

Einige von euch, genauer gesagt Follower meiner Tweets bzw. Fans der Studentenküche auf Facebook, wissen bereits, dass es bei mir diese Woche Mozartkipferl gab. Das Rezept dazu ist eine Eigenkreation, angelehnt an die berühmte Pralinenspezialität aus dem schönen Salzburg. Viele denken jetzt vielleicht an die goldene Mozartkugel von Mirabell. Zumindest in den Kaufregalen ist sie am stärksten vertreten. Das Original-Rezept wurde aber von der Konditorei Fürst vor mehr als 125 Jahren entwickelt. Noch heute produziert die Konditorei in Salzburg die Mozart-Bonbons (wie sie ursprünglich hießen) in Handarbeit. Die schlechte Nachricht ist, dass die Köstlichkeit nur an vier Standorten in Salzburg verkauft wird. Die gute, dass die Pralinen via Internet im Online-Shop der Konditorei Fürst bestellt werden können. Ich selbst habe die Originale bis jetzt noch nicht probiert. Bis vor kurzem wusste ich nämlich selbst nichts von der Geschichte der Mozartkugel. Was hat das jetzt aber mit den Mozartkipferl zu tun? Die Antwortrt ist: der Geschmack. Die Croissants aus Blätterteig oder Plunderteig haben einen Kern aus Marzipan und Nougat. Auch wenn ich eigentlich kein Freund von Fertigprodukten bin, …

Rezept zum Kochen: Rote Bete Risotto

Rote Bete Risotto mit Petersilienpesto

Ich muss mich jetzt einmal outen: ich kannte rote Bete bisher nur als Convenience Food. Den roten, leicht süßlichen Salat gab es in meiner Kindheit oft: zu Fischstäbchen, Fleischlaibchen, Eiernudeln und noch einem Haufen anderer Gerichte. Beim Händler meines Vertrauen gab es vor ein paar Tagen rote Bete (bzw. bei uns in Österreich heißt das Gemüse rote Rüben) vom Biobauern. Noch dazu zu einem sehr günstigen Preis, wie ich finde (ein Netz ca. 1,50€). Da habe ich kurzerhand beschlossen, einen Versuch zu wagen. Allerdings fand ich es dann doch ein bisschen zu einfach, die rote Bete „nur“ zu einem Salat zu verarbeiten. Nach einer kurzen Recherche im Internet habe ich dann die Lösung für das Problem gefunden: Rote Bete Risotto. Ich war allerdings so faul und habe mein Standard-Risotto zubereitet, nur eben mit roter Bete verfeinert. Den Weißwein habe ich durch Rotwein ausgetauscht. Während der Zubereitung war ich total begeistert von der tollen, intensiven, roten Farbe. Also habe ich mit dazu entschlossen, noch etwas Petersilienpesto zuzubereiten. Wobei „Pesto“ hier nicht ganz richtig ist, es fehlt …

Rezept: Kürbisrisotto auf Rucola

Kürbisrisotto auf Rucola

Alle guten Dinge sind drei. Auch beim Kürbis. Darum heute das letzte Rezept in der Kürbis-Reihe, vorerst zumindest! Eigentlich war die Reihenfolge falsch, den mit diesem Rezept lernte ich Kürbisgemüse kennen und lieben. Leider fällt es aber nicht unter die Kategorie „schnell“, trotzdem lohnt es sich – wirklich! Darauf gestoßen bin ich ausgerechnet durch ein Kantinenessen. In der Arbeit esse ich meistens Gerichte, die ich nicht kenne bzw. die ich mir selber nicht kochen würde – weil zu aufwendig oder einfach unbekannt. Das Risotto zählte zur letzten Kategorie. Irgendwann im Herbst vor 2,3 Jahren gab es dann einmal dieses Kürbisrisotto. Und was soll ich sagen: es war Liebe auf den ersten Biss! Vor allem durch die Kombination mit dem Rucola. Der Rucola in diesem Fall übrigens wirklich nur gewaschen. Ganz ohne Dressing passt er durch seine leichte Schärfe wirklich toll zu diesem Kürbisrisotto. Also falls ihr mal an einem Sonntag etwas mehr Zeit zum Kochen aufbringen könnt, MÜSST ihr dieses Rezept unbedingt ausprobieren: Zubereitungszeit: ca. 50 Minuten Zutaten für 1 Person mit viel Hunger 1 …

Rezept: Feigen mit Ziegenkäse überbacken

Feigen mit Ziegenkäse überbacken

Heute gab es im Supermarkt meines Vertrauens Feigen im Angebot. Bis jetzt habe ich Feigen eigentlich immer ignoriert. Ich bin davon ausgegangen, dass sie mir sowieso nicht schmecken würden. Vor dem Regal stehend entschloss ich mich heute aber, den Feigen eine Chance zu geben. Un siehe da, es hat sich gelohnt! Die erste Feige habe ich roh probiert. Zu meiner Überraschung waren sie gar nicht so süss und intensiv im Geschmack, wie ich eigentlich dachte. Roh kann man sie also durch aus essen. War nur noch die Frage, wie ich sie weiter verarbeiten kann. Google spuckte zahlreiche Rezepte über Feigen aus, die mit Käse überbacken oder zumindest serviert wurden: Mozzarella, Blauschimmelkäse und auch Ziegenkäse. Da ich noch ein Stückchen Ziegenkäse im Kühlschrank hatte, habe ich mich für diese Variante entschieden. Eine Variation hab ich aber bei weiteren Zutaten gemacht: in vielen war von braunem Zucker und/oder Honig die Rede. Also dass die Feigen im Ofen zusätzlich karamelisiert werden durch den Zucker. Oder Honig sollte am Ende den Geschmack der überbackenen Feige abrunden. Schon der Gedanke daran bereitete mir eine …

Rezept: Rohkostsalat

Rohkostsalat

  Dieses Wochendende hat der Herbst in Wien halt gemacht. Angekommen ist er mit Regen, sehr viel Regen! Mittlerweile gibt es aber immer wieder einige – wenn auch sehr kalte – Sonnnenstunden. Da ich das Semester in den vergangenen Tagen mit einem Wochendend-Seminar gestartet habe, war das Wetter für mich aber ganz erträglich. Es gibt Schlimmeres, als bei kaltem Regenwetter in einem warmen Hörsaal zu sitzen. Nach einem langen Tag an der Uni will ich dann aber Abends auch nicht noch etwas Aufwendiges kochen. Da kam mir der Rohkostsalat gerade recht. Zutaten hatte ich alle zu Hause, als Beilage gab es dieses mal einfach nur ein Vollkornbrötchen. Generell würd ich den Salat aber auch zu eher deftigen Speisen empfehlen, wie zum Beispiel Spareribs oder Ofenkartoffel mit Speck. Nun aber zum Rezept: Zubereitunszeit: 10 Minuten Zutaten für eine Person 1 Karotte 1 Apfel 1/4 – 1/2 Sellerie 3-5 EL Sauerrahm 1-2 EL Joghurt 1 Schuss Zitronensaft Salz und Pfeffer   Kochutensilien Messer, Schneidebrett, Reibe, Rührschüssel, Esslöffel, Schäler   Zubereitung Die Karotte und den Sellerie schälen. Anschließend das Gemüse und den Apfel in eine …

Rezept (kochen): Spaghetti a la Tami

Spaghetti a la Tami

Während in Deutschland heute ein Feiertag ist/war, ist in Österreich ein ganz normaler Arbeitstag. Aber: es ist ein toller Tag! Selten gab es so schöne und auch warme Herbsttage. Wäre da nicht das bunte Laub auf den Wiesen und Straßen, wäre der Tag beinahe als Sommertag durchgegangen – vor allem auch wegen den Temperaturen! Leider ist es aber sicher, dass solche Tage in den nächsten Wochen und Monaten wieder weniger werden. Darum habe ich beschlossen, das aufkommende Summer-Feeling mit einer Portion Spaghetti zu „zelebrieren“ und in Gedanken den nächsten Urlaub im Süden zu planen. Recht viel Zeit blieb mir beim Planen allerdings nicht, denn das folgende Rezept ist wirklich ein Blitzrezept mit wenig Zutaten. Also bitteschön, dass Rezept: Zubereitungszeit: 15 Minuten Zutaten für eine Portion 1 Portion Spaghetti (= kommt drauf an, wie groß der Hunger ist) Olivenöl 1/2 Zwiebel 1-2 Zehen Knoblauch 1-3 Tomaten (je nach Größe und auch Hunger) 1 Mozarella 1 Hand Rucolla Frische Kräuter Salz und Pfeffer 1 Prise Muskatnuss Kochutensilien ein großer Topf, Schneidebrett, Messer, Pfanne, Kochlöffel Zubereitung In einem …