Alle Artikel mit dem Schlagwort: sauer

Rezept: Gorgonzola Pralinen

Gorgonzola Pralinen

Alice im kulinarischen Wunderland hat um Unterstützung gebeten. Der Grund dafür ist, dass sie am 19. November eine Geburtstagsparty schmeißt, und daher auf der Suche nach Köstlichkeiten für ihre Gäste ist. Natürlich lasse ich es mir hier nicht entgehen, meinen Beitrag zu leisten. Vor einiger Zeit war ich selbst auf einer kleinen Party eingeladen. Das Fingerfood dort war wirklich sehr gelungen, vor allem die – wie ich sie nenne – Gorgonzola Pralinen. Da die Feier aber beruflicher Natur war, und das Buffet vom Caterer kam, konnte ich schlecht nach dem Rezept fragen. Also habe ich zu Hause versucht, die Gorgonzola-Pralinen so gut als möglich zu imitieren. Das Ergebnis ist das folgende Rezept, dass ich wirklich gelungen finde:   Zubereitungszeit: 10 Minuten + mind. 20 Minuten  Kühlung   Zutaten: 1 Packung Frischkäse (200 g) 4 EL Gorgonzola 2 TL fein gewürfelte Zwiebel 3 EL Petersilie einen Schuss Zitronensaft etwas Orangenzeste 6 EL gemahlene Nüsse (in meinem Fall waren es Walnüsse) Salz und Pfeffer   Kochutensilien: Schneidebrett, Messer, Rührschüssel, Teelöffel, Gabel   Zubereitung: Frischkäse und Gorgonzola in …

Spaghetti Aglio e olio

Spaghetti haben mittlerweile immer Saison. Egal zu welcher Zeit, die Nudeln finden immer reißenden Absatz. Sie sind ja auch nur allzu praktisch, schließlich sind sie im Nu zubereitet. Das heutige Rezept habe ich von meiner Mama. Die wiederum hat das Rezept von einem Urlaub in Italien mitgebracht. Als ich noch kleiner war, waren wir einige Sommer in Italien auf Urlaub. Während ich jede Saison eine andere Lieblingspizza hatte, die ich den GESAMTEN Urlaub über gegessen habe, war meine Mama da etwas experimentierfreudiger. Irgendwann landete sie dann bei den Spaghetti aglio o olio. Sie war von den Spaghetti begeistert, weil sie trotz weniger Zutaten fabelhaft schmecken. Das Rezept ist dementsprechend simpel. Wer Knoblauch liebt, wird damit garantiert viel Freude haben!   Zubereitungszeit: 10 Minuten   Zutaten: 1 Portion Spaghetti 2 Knoblauchzehen 2-4 EL in Streifen geschnittene Paprika, vorzugsweise grün Salz und Pfeffer zum Abschmecken Parmesan   Kochutensilien: großer Topf, Sieb, Schneidebrett, Messer, Pfanne   Zubereitung: In einem großen Topf Wasser zum Kochen bringen. Das Wasser Salzen und darin die Spaghetti al dente kochen. In einer Pfanne …

Rezept zum Kochen: Rote Bete Risotto

Rote Bete Risotto mit Petersilienpesto

Ich muss mich jetzt einmal outen: ich kannte rote Bete bisher nur als Convenience Food. Den roten, leicht süßlichen Salat gab es in meiner Kindheit oft: zu Fischstäbchen, Fleischlaibchen, Eiernudeln und noch einem Haufen anderer Gerichte. Beim Händler meines Vertrauen gab es vor ein paar Tagen rote Bete (bzw. bei uns in Österreich heißt das Gemüse rote Rüben) vom Biobauern. Noch dazu zu einem sehr günstigen Preis, wie ich finde (ein Netz ca. 1,50€). Da habe ich kurzerhand beschlossen, einen Versuch zu wagen. Allerdings fand ich es dann doch ein bisschen zu einfach, die rote Bete „nur“ zu einem Salat zu verarbeiten. Nach einer kurzen Recherche im Internet habe ich dann die Lösung für das Problem gefunden: Rote Bete Risotto. Ich war allerdings so faul und habe mein Standard-Risotto zubereitet, nur eben mit roter Bete verfeinert. Den Weißwein habe ich durch Rotwein ausgetauscht. Während der Zubereitung war ich total begeistert von der tollen, intensiven, roten Farbe. Also habe ich mit dazu entschlossen, noch etwas Petersilienpesto zuzubereiten. Wobei „Pesto“ hier nicht ganz richtig ist, es fehlt …

Rezept: Kürbisrisotto auf Rucola

Kürbisrisotto auf Rucola

Alle guten Dinge sind drei. Auch beim Kürbis. Darum heute das letzte Rezept in der Kürbis-Reihe, vorerst zumindest! Eigentlich war die Reihenfolge falsch, den mit diesem Rezept lernte ich Kürbisgemüse kennen und lieben. Leider fällt es aber nicht unter die Kategorie „schnell“, trotzdem lohnt es sich – wirklich! Darauf gestoßen bin ich ausgerechnet durch ein Kantinenessen. In der Arbeit esse ich meistens Gerichte, die ich nicht kenne bzw. die ich mir selber nicht kochen würde – weil zu aufwendig oder einfach unbekannt. Das Risotto zählte zur letzten Kategorie. Irgendwann im Herbst vor 2,3 Jahren gab es dann einmal dieses Kürbisrisotto. Und was soll ich sagen: es war Liebe auf den ersten Biss! Vor allem durch die Kombination mit dem Rucola. Der Rucola in diesem Fall übrigens wirklich nur gewaschen. Ganz ohne Dressing passt er durch seine leichte Schärfe wirklich toll zu diesem Kürbisrisotto. Also falls ihr mal an einem Sonntag etwas mehr Zeit zum Kochen aufbringen könnt, MÜSST ihr dieses Rezept unbedingt ausprobieren: Zubereitungszeit: ca. 50 Minuten Zutaten für 1 Person mit viel Hunger 1 …

Rezept: Spaghettikürbis alla Carbonara kochen

Spaghettikürbis alla Carbonara

  Es ist offiziell: ich bin den Kürbissen verfallen! Nach dem Hokkaido habe ich mich an eine andere Kürbissorte herangetraut: den Spaghettikürbis. Da liegt es auf der Hand, dass ich gleich einen Klassiker der italienischen Küche abwandeln musste: Spaghetti alla Carbonara wurden zu Spaghettikürbis alla Carbonara. Natürlich bietet das Gericht eine Menge Variationsmöglichkeiten: der Speck kann durch Hackfleisch, Schinken oder ein anderes Fleischprodukt ersetzt werden. Parmesan kann durch anderen Käse ersetzt werden, oder die fertigen Spaghetti alla Carbonara können zurück in die Kürbishälften gefüllt und kurz im heißen Backofen mit Mozzarella oder Gauda überbacken werden. Ich habe mich aber für den ersten Versuch mit simplen Kürbisspaghetti alla Carbonara zufrieden gegeben, ohne Schnick Schnack. Ganz so, als würde ich klassische Spaghetti alla Carbonara kochen. Viel Spass mit dem Rezept: Zubereitunszeit: 1 – 1/4 Stunde = 45-60 Minuten bis der Kürbis gar ist, 15 Minuten für die Carbonara   Zutaten für 2 Personen 1 Spaghettikürbis 5-6 EL gewürfelten Speck oder Schinken 2 Zehen Knoblauch 3 EL Sahne 2 Eier 3 EL geriebenen Parmesan Muskatnuss, Salz und Pfeffer …

Rezept: Reisfleisch kochen

Reisfleisch

  Reisfleisch. Klingt eigentlich simpel, trotzdem war meine Hauptzutat für dieses Gericht lange Zeit eine Fertigpackung. Aber es hat sich wirklich gelohnt, einen eigenen Kochversuch zu starten. Denn eigentlich besteht das Gericht nur aus Reis, Fleisch und ein paar Gewürzen. Also alles Zutaten, die nicht schwer zu besorgen sind oder die man vielleicht sowieso im Kühlschrank bzw. Vorratsschrank hat. Ursprünglich stammt das Gericht aus Ungarn oder aus Serbien. Sicher ist nur, dass Reisfleisch mittlerweile zu den Klassikern der österreichischen Küche gehört. Gerade was das Fleisch betrifft, gibt es bei diesem Gericht wieder sehr viele Variationsmöglichkeiten. Das verwendete Fleisch war Rindfleisch. Als Studentenküche bzw. -haushalt ist man aber durchaus flexibel was Fleischsorten angeht. Für dieses Gericht habe ich Hühnerfilet zum Kochen verwendet. Es kann aber genauso gut, wie auch im Ursprungsrezept, Rindfleisch verwendet werden, oder aber auch Schweinefleisch. Zu beachten ist hier allerdings die Garzeit, die das Fleisch benötigt. Vor allem bei Rindfleisch sollte man hier mehr Zeit einplanen, damit es auch wirklich schön zart ist. Man kennt das Prozedere ja auch vom Gulasch – zumindest …

Rezept: Feigen mit Ziegenkäse überbacken

Feigen mit Ziegenkäse überbacken

Heute gab es im Supermarkt meines Vertrauens Feigen im Angebot. Bis jetzt habe ich Feigen eigentlich immer ignoriert. Ich bin davon ausgegangen, dass sie mir sowieso nicht schmecken würden. Vor dem Regal stehend entschloss ich mich heute aber, den Feigen eine Chance zu geben. Un siehe da, es hat sich gelohnt! Die erste Feige habe ich roh probiert. Zu meiner Überraschung waren sie gar nicht so süss und intensiv im Geschmack, wie ich eigentlich dachte. Roh kann man sie also durch aus essen. War nur noch die Frage, wie ich sie weiter verarbeiten kann. Google spuckte zahlreiche Rezepte über Feigen aus, die mit Käse überbacken oder zumindest serviert wurden: Mozzarella, Blauschimmelkäse und auch Ziegenkäse. Da ich noch ein Stückchen Ziegenkäse im Kühlschrank hatte, habe ich mich für diese Variante entschieden. Eine Variation hab ich aber bei weiteren Zutaten gemacht: in vielen war von braunem Zucker und/oder Honig die Rede. Also dass die Feigen im Ofen zusätzlich karamelisiert werden durch den Zucker. Oder Honig sollte am Ende den Geschmack der überbackenen Feige abrunden. Schon der Gedanke daran bereitete mir eine …