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Steckerlfisch

  Der „Steckerlfisch“ ist eine typisch Oberösterreichische Speise. Der Fisch, in diesem Fall eine Forelle, wird zuerst mariniert und dann auf einem „Steckerl“ (=kleiner Stab) aufgespießt. Die Mariande besteht aus verschiedenen Gewürzen, Knoblauch und Öl. Dabei hat natürlich jeder Fischbrater seine eigene Würzmischung. Gegrillt werden die Fische auf einem Griller über der Glut von Holzkohle. Dadurch bekommt der Fisch auch seinen einzigartigen Geschmack. Zum Essen wird der Steckerlfisch vom Steckerl genommen und serviert. Als Beilagen gibt es typischerweise Schwarzbrot, Semmeln, Brezen und Kartoffelsalat. In meiner Kinderzeit gab es den Fisch noch vielerorts zu kaufen. Jedes mal, wenn wir im Freibad waren, gab es dann zum Abendessen einen Steckerlfisch. Dementsprechend verbinde ich den Fisch mit Sommer, Hitze und Chlorwasser. Mittlerweile gibt es bei uns nur noch selten die Möglichkeit, einen Steckerlfisch zu kaufen. Daher auch mein Rat: solltet ihr irgendwo die Möglichkeit haben, Steckerlfisch zu probieren, tut das – es lohnt sich auf alle Fälle!