Alle Artikel mit dem Schlagwort: Beilage

Rezept: grüner Spargel mit Prosciutto und Parmesan überbacken

Marinierter Spargel mit Prosciutto und Parmesan

Es ist Spargelzeit! Endlich! Habe ich schon einmal erwähnt, dass ich den Frühling liebe? Monatlich wechseln die „Zeiten“ – im März gibt es Feldsalat und Rucola zu ernten, im April kommen Radieschen, Kopfsalat und Rhabarber dazu. Am ende des Monats bzw. Anfang Mai dann auch noch Erdbeeren und Spargel. Ich persönlich glaube ja, dass diese saisonale Begrenztheit Spargel zu einem solchen Hype verhilft. Ich kann mich noch erinnern, wie ich mich als Kind immer auf die Erdbeer-Saison gefreut habe. Seitdem man die saftige, rote Frucht auch im Winter im Laden kaufen kann, hat das irgendwie an Bedeutung verloren. Das heißt nicht, dass ich Erdbeeren im Winter kaufe – aber dieses „Haben-Muss“ und warten auf die ersten Früchte im Supermarktregal bleiben mittlerweile immer etwas aus. Versteht ihr, was ich meine? Aber nun gut, zurück zum Spargel. Endlich gibt es ihn wieder. Damit man aber auch wirklich von Spargel-GENUSS sprechen kann, gibt es hier Tipps, wie man frischen Spargel erkennt: Die Anschnittstellen des Spargels müssen saftig sein – d.h. im Supermarkt auf alle Fälle die von der …

Rezept zum Kochen und Backen: Pommes duchesses

Herzoginnenkartoffeln aka Pommes duchesses

Zugegeben, der Name des Rezeptes klingt jetzt nicht wirklich chic. Aber immerhin bringt das Rezept etwas Abwechslung in das Reich der Beilagen. Als Kind hat meine Mama als Beilagen immer die Klassiker serviert: Reis, Nudeln in allen Variationen, Semmelknödel oder Petersilkartoffeln. Zu besonderen Anlässen wie einem Geburtstag, Jubiläen und an den Festtagen gab es dann immer eine „besondere“ Beilage. Eine dieser „besonderesn“ Beilagen, die es dann meist zu Wildgerichten im Herbst und Winter gab, waren die Herzoginnenkarftoffeln. Ich selbst backe die Herzoginnenkartoffeln auch eher selten. Nicht, weil sie zu aufwendig sind. Sondern weil ich in gewisserweise auf Kriegsfuß mit ihnen stehe. Kennt ihr das, wenn ihr den selben Fehler immer und immer wieder macht? Tja, willkommen in meiner Welt. Meistens bereite ich zwei Backbleche von den Kartoffeln zu. Da meine Küche SEHR klein ist (ich schätze 5m²) habe ich einen kleinen Tisch auf rollen in der Mitte stehen. Der ist ganz praktisch, weil er in jedes Eck geschoben werden kann, aber trotzdem zusätzlichen Stauraum bietet. Während ein Blech der Herzoginnenkartoffeln im warmen Ofen vor sich …

Rezept: Feldsalat mit Blue-Cheese Dressing

Feldsalat mit Blue-Cheese Dressing

  Kaum liegen die Temperaturen um den Gefrierpunkt, sinkt das Verlangen nach frischen Salaten. Statt dessen stehen täglich warme Gerichte auf meinem Speiseplan. Klar, schließlich ist der Winter auch die Zeit der Eintöpfe. Trotzdem fehlt nach einiger Zeit etwas. Frischer, knackiger Salat ist eben nicht so einfach zu ersetzen. Im Sommer habe ich meinen Salat meistens ganz simpel mit Balsamico-Dressing verfeinert. Für den Winter habe ich nach einem etwas deftigeren Dressing gesucht. Inspiriert durch eine der besten Serien aller Zeiten, nämlich „King of Queens“, habe ich mich an einem Blue-Cheese Dressing versucht. In der Episode „Die Fressaffäre“ (bei diesem YouTube-Video ab Minute 2:50) geht es darum, dass die neue Freundin von Spence eine hervorragende Köchin ist. Doug soll ihre Gerichte testen. Wie immer, wenn Doug im 7. Himmel schwebt und glücklich ist, macht ihm Carry einen Strich durch die Rechnung. Doug kann aber nicht widerstehen, und „betrügt“ Carry – mit einem Salat mit Blue-Cheese Dressing. Für mich war das Grund genug dem Dressing eine Chance zu geben. Da ich in den letzten Wochen in den USA …

Rezept: Potato Wedges

Potato Wedges

Pommes. Man bekommt sie so gut wie überall: im Restaurant, beim Schnellimbiss um die Ecke und – wie sollte es auch anders sein – in Fastfood-Läden. Auch im Supermarkt lachen uns verschiedene Versionen des Klassikers aus dem Kühlregal entgegen. Aber warum sollte man etwas fertig kaufen, dass so einfach selbst zu machen ist? Vor allem benötigen Pommes aus der Tiefkühltruhe auch rund 30 Minuten bis sie fertig sind, wenn ich richtig informiert bin. Ganz so schnell sind „meine“ Potato Wedges nicht fertig. Sie brauchen zwar etwas länger, dafür schmecken sie aber umso besser. Wenn ich mich richtig erinnere, habe ich das Rezept (oder zumindest ein ähnliches) bei Jamie Oliver gesehen. Was schon im Fernsehen überzeugt, muss natürlich ausprobiert werden. Das Problem bei Kartoffeln ist leider immer, dass die Zubereitung relativ lange dauert. Die schlechte Nachricht ist, dass dementsprechend auch die Potato Wedges relativ viel Zeit brauchen, bis man sie genießen kann. Die gute Nachricht ist aber, dass der Großteil dieser Zeit reine Wartezeit ist – man kann also nebenbei getrost andere Dinge erledigen.   Zubereitungszeit: …

Knoblauch-Chilli Kartoffeln

Knoblauch-Chili Kartoffeln

Vor ein paar Jahren war ich das Erste mal in China. Der oft zitierte Kulturschock blieb dabei natürlich auch nicht aus. Der Grund dafür war aber in erster Linie die Tatsache, dass ich dort in einem „kleinen Dorf“ lebte, nicht in Shanghai oder Peking. Gleich am ersten Abend, als wir (die Reisegruppe inkl. mir) dort ankamen, gab es ein Welcome-Dinner. Wir nahmen also alle an dem großen, runden Tisch platz. Die Tradition, dass ein runder Tisch als Essenstisch verwendet wird, finde ich übrigens sehr schön. Dahinter steht der Gedanke, dass an einem runden Tisch jeder jedem in die Augen sehen kann. Somit ist das Essen familiärer und geselliger. In der Mitte des Tisches befindet sich eine runde Glasplatte, die gedreht werden kann. So kann jeder jede Speise probieren. Als wir alle an unserem Platz saßen wurden die Gerichte nach der Reihe an den Tisch gebracht und auf der Glasplatte abgestellt. Insgesamt waren es dann ca. 12 Gerichte. Eines der vielen Gerichte, von denen ich allesamt die Namen nicht (mehr) weiß, waren Knoblauch-Chili Kartoffeln. Zumindest  nenne …

Rezept: Rucola Pesto kochen

Rucolapesto

Dem aufmerksamen Leser wird es vermutlich nicht entgangen sein, dass ich neben Kürbis auch noch ein anderes Lieblingsgemüse habe: Rucola. Der Name „Rucola“ kommt aus dem italienischen. Es werden drei verschiedene Sorten von Rucola unterschieden: die Garten-Senfrauke, der Schmalblättrige Doppelsame und der Mauer Doppelsame. Bei uns gibt es in erster Linie die zweite Sorte, den schmalblättrigen Doppelsame, zu kaufen. Welch Überraschung, aus diesem Grund wird er auch in diesem Rezept verwendet. Vom Geschmack her erinnert er an eine Mischung aus Walnüssen und Kresse. Somit ist Rucola im Gegensatz zu vielen anderen Salatpflanzen sehr geschmackvoll. Perfekt geeignet also um „normalen“ Salaten etwas Würze zu verleihen… oder ihn zu Pesto zu verarbeiten. Wie es zu diesem Rezept kam? In erster Linie dadurch, dass Rucola zu den Salatpflanzen gehört, die leider sehr schnell verderben. So eine Packung Rucola hat aber auch eine Menge Inhalt, also alles auf einmal essen ist auch schwierig. Da ich so gut wie nie frischen Basilikum daheim habe, gab ich dem Rucola als Hauptzutat des Pestos eine Chance. Die er auch genutzt hat. Durch …

Rezept: Rohkostsalat

Rohkostsalat

  Dieses Wochendende hat der Herbst in Wien halt gemacht. Angekommen ist er mit Regen, sehr viel Regen! Mittlerweile gibt es aber immer wieder einige – wenn auch sehr kalte – Sonnnenstunden. Da ich das Semester in den vergangenen Tagen mit einem Wochendend-Seminar gestartet habe, war das Wetter für mich aber ganz erträglich. Es gibt Schlimmeres, als bei kaltem Regenwetter in einem warmen Hörsaal zu sitzen. Nach einem langen Tag an der Uni will ich dann aber Abends auch nicht noch etwas Aufwendiges kochen. Da kam mir der Rohkostsalat gerade recht. Zutaten hatte ich alle zu Hause, als Beilage gab es dieses mal einfach nur ein Vollkornbrötchen. Generell würd ich den Salat aber auch zu eher deftigen Speisen empfehlen, wie zum Beispiel Spareribs oder Ofenkartoffel mit Speck. Nun aber zum Rezept: Zubereitunszeit: 10 Minuten Zutaten für eine Person 1 Karotte 1 Apfel 1/4 – 1/2 Sellerie 3-5 EL Sauerrahm 1-2 EL Joghurt 1 Schuss Zitronensaft Salz und Pfeffer   Kochutensilien Messer, Schneidebrett, Reibe, Rührschüssel, Esslöffel, Schäler   Zubereitung Die Karotte und den Sellerie schälen. Anschließend das Gemüse und den Apfel in eine …

Rezept: Zucchini Pancakes kochen

Zucchini Pancakes

Zucchini Pancakes, Zucchinilaibchen, Zucchiniküchlein – egal wie man sie auch nennt, wichtig ist doch nur, dass sie gut schmecken. UND DAS TUN SIE! Zucchini gehört zu den Gemüsesorten, die es auch über einen längeren Zeitraum im Jahr gibt. In jedem Supermarkt bekommt man sie – meistens abgepackt. Und da liegt für mich auch schon das Problem: was mache ich mit 1 kg Zucchini? Jeden Tag eine Gemüsepfanne ist langweilig, wegschmeißen kommt aber auch nicht in Frage. Das ganze wird durch erschwert meinen Freund: der isst keine wenig Zucchini. „Weil die nach nichts schmecken und die Konsistenz ist auch komisch.“ Gut. Nach dem ersten zaghaften Annäherungsversuch mit Zucchinikuchen, gabs schon mal das OK, dass Zucchini auch weiterhin im Kühlschrank gelagert werden dürfen. Kurzerhand hab ich das letzte mal (nachdem ich einen Zucchinikuchen gebacken habe versteht sich ;-)) „Gemüselaibchen“ gemacht. Und siehe da, sie wurden gelobt. Fairerwaise habe ich ihm hinterher aber auch gesagt, dass die Hauptzutat Zucchinis waren… „na wenn sie klein geschnitten und gewürzt sind, ist das ja in Ordnung“. Na dann: Mahlzeit! Zubereitungsdauer: ca. …