Rezepte
Kommentare 11

Vegane Cupcakes – der 1. Versuch und meine Tipps

Heute wage ich mich einmal an ein – für mich – ganz neues Food-Experiment: vegane Cupcakes. Der Urpsprung „meiner“ Idee ist leicht erklärt: Bakingthelaw hat die 5. Rundes des Back-A-Thon gestartet (bzw. wird sie heute schon wieder beendet – auf den letzten Drücker sozusagen…).

Da ich persönlich gefragt wurde, war es mir natürlich eine besondere Ehre  mitzumachen. Aber um ehrlich zu sein, war ich Anfangs etwas skeptisch, wie ich das nur hinkriegen soll. Zu allererst habe ich also ein Cupcake Rezept gesucht und mir genau durchgelesen. Und siehe da, sooo viel muss da eigentlich gar nicht ersetzt werden. Eier, Butter, Milch/ Joghurt und eventuelle normale Schokolade durch vegane. Das muss doch zu schaffen sein…

Und so schwer war’s dann auch wirklich nicht:

  • Butter ersetzen: Butter kann ganz einfach durch Margarine oder Öl ersetzt werden. Vor allem letzteres ist in so gut wie jedem Haushalt zu finden.
  • Milch ersetzen: Stichwort Soja! Mittlerweile gibt es in sämtlichen Supermärkten Soja-Produkte zu kaufen. Angefangen von der Milch, über Joghurt bis hin zu Pudding und sogar etwas von Sojasahne habe ich im Internet gelesen. Letztere konnte ich aber (noch) nicht im Supermarkt finden. Meist reicht aber Milch oder Joghurt aus. Für das Frosting – das meistens hauptsächlich aus Butter und Zucker besteht – ist Sahne auch nicht unbedingt nötig.
  • Eier ersetzen: Eier können ganz verschiedenen ersetzt werden. Zum Backen eignet sich zum Beispiel Bananenmus, wobei eine halbe Banane einem Ei entspricht. Auch mit Apfelmus sollte es klappen. Es sei aber darauf hingewiesen, dass Früchtemus den Teig extrem auflockert. Die Bindung ist bei weitem nicht so gut, wie mit einem normalen Ei. Natürlich gibt es auch Eieersatz zu kaufen. Eine einfache Möglichkeit ist es aber auch, einfach 2 EL Mehl, 1/2 TL Backpulver 1/2 TL Öl und 2 EL Wasser zu mixen.
Nach einigem hin und her überlegen und stöbern im Internet habe ich mich dann für „gesunde“ Cupcakes entschieden.

Vegane Cupcakes mit Karotten

Zutaten:
Für den Teig:
  • 1 2/3 Kaffeetassen Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 TL Backsoda
  • 2 TL Zimt
  • 1/2 TL Muskatnuss
  • 1/2 TL Salz
  • 1/4 Kaffetasse Apfelessig
  • 4-6 EL Zucker
  • 1 mittelgroßer Apfel
  • 1/2 Kaffeetasse Sojajoghurt
  • 1 Kaffeetasse braunen Zucker
  • 1 TL Vanillearoma
  • 3/4 Kaffeetasse Öl
  • 2 Kaffeetassen Karotten (geraspelt)
  • 1 Kaffeetasse Haselnüsse (gerieben)
Frosting:
  • 100g Margarine
  • 100g Puderzucker
  • Zimt und ein paar Karottenraspel als Deko
Kochutensilien:
1 kleiner Kochtopf, 2 Rührschüssel, Mixer, Muffinblech

Zubereitung:

In einem kleinen Kochtopf den Apfelessig mit dem Zucker aufkochen und 5-10 Minuten reduzieren lassen. Vom Herd nehmen. Apfel schälen und in die Apfelessig-Reduktion raspeln. Zur Seite stellen.

Backofen auf 190°C vorheizen. Eine Muffinform einfetten oder mit Muffinförmchen aus Papier auslegen.

In einer Rührschüssel Mehl, Backpulver, Backsoda, Zimt, Muskatnuss und Salz vermischen.

In der zweiten Rührschüssel das Joghurt mit der Apfelessig-Reduktion und dem geraspelten Apfel mit einem Mixer gut verrühren. Nach und nach den braunen Zucker einrieseln lassen. Vanillearoma und Öl unterrühren.

Zunächst 1/3 der trockenen Zutaten (Mehl, etc.) in die flüssigen Zutaten rühren. Anschließend ein weiteres Drittel der trockenen Zutaten ebenso unterrühren, und zum Schluss den Rest. Karotten und Haselnüsse kurz unterheben.

Die Masse in der Muffinform verteilen und im vorgeheizten Backrohr 20-30 Minuten backen.

Margarine mit Puderzucker verrühren. Mit einem Spritzbeutel die Cupcakes nach belieben verzieren. Zum Schluss die Cupcakes noch mit etwas Zimt und Karottenraspel verzieren.

     – Mahlzeit!

Diese Artikel könnten dich auch noch interessieren:

11 Kommentare

    • Tami sagt

      Oh nein, hoffentlich warst du dann gestern einkaufen? 😀 Ich war ja erstaun, wie einfach man vegane Cupcakes backen kann. Mir fehlen immer gerne die Eier für normales Gebäck.

  1. Susanne sagt

    Sieht super aus, muss ich mal probieren! Vielleicht hast du auch eine Idee für ein veganes Sandwich?? (auf facebook bei ölz kann man grad eine new-york-reise gewinnen, wenn man sein sandwich-rezept einsendet). nur so als tipp, ich glaub du hättest da gute chancen!! 🙂 alles liebe, susi

    • Tami sagt

      Hallo Susi,
      danke für den Tipp! Da werd ich mir auf alle Fälle etwas dazu überlegen 🙂

  2. ich hab auch shcon mal für eine freundin vegane cupcakes gemacht. die sind leider gar nix geworden. aber mit deinem versuch probier ichs vielleicht nochmal. bin gegenüber veganen sachen immer sehr offen.

    • Tami sagt

      Ich würde mich über einen Bericht von dir freuen 🙂 Mittlerweile haben einige Freunde diese Cupcakes probiert und sie waren alle restlos begeistert. Ab jetzt werde ich öfter mal vegan kochen..

  3. Lilly K. sagt

    Ich habe einen Cupcake Backkurs bei miomente gemacht. Hier werden ebenfalls vegane Cupcakes gebacken. Sehr exklusiv – vor allem weil auf alle Zutaten geachtet wird. Und es macht so viel Spass!
    Probiert das aus, ich hatte wirklich einen schönen Tag & backe jetzt regelmäßig cupcakes.
    Grüße,
    Lilly

  4. Ich finde es Klasse, dass Du Dich an vegane Cupcakes getraut hast. Und so schwer ist es auch nicht, wenn man sich darauf einlässt und denn Dreh dann raus hat. Dein Rezept werde ich auf alle Fälle auch nochmal probieren. 🙂

  5. Palermitana17 sagt

    Ich habe das Rezept ausprobiert- erstmal Lob, hat alles Super geklappt und die Cupcakes sind sogar im Ofen aufgegangen und waren ganz locker. 🙂 jedoch find ich die Menge an Zucker VIEL zu viel! Beim nächsten mal tu ich nur die halbe Portion Zucker rein. Dann würden auch die Gewürze besser zur Geltung kommen… Grüße!

    • Tami sagt

      Danke für das Feedback, und ja süß waren sie. 😉 Ich trink meinen Kaffee aber immer schwarz, da mag ich so kleine Zuckerbomben dann gerne dazu. Ich werds aber das nächste mal auch mit etwas weniger Zucker probieren, freut die Bikinifigur dann doch. 😉

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.