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Kokos schmeckt nicht nur in Cocktails: Tom Ka Gai

Das beste Tom Ka Gai Rezept das ich kenne.

Der thailändische Suppenklassiker.

Ich liebe Essen aus anderen Ländern. Es beginnt bei exotischen Gewürzen wie Curryblättern, Zitronengras, Cumin oder Ingwer geht über regionale Gemüse- und Obstsorten (Pok Choy, Bambussprossen, Bittergurke, Wasserspinat, Pomelos, Limetten oder Mangos) hin bis zu landestypischen Zubereitungsmethoden. Dabei ist nicht nur der Geschmack spannend.

Gerne würde ich euch jetzt von einem Thailand-Urlaub erzählen, in dem ich zum ersten mal Tom Ka Gai gegessen haben. Und so verzaubert von dem Ort und dem Geschmack war, dass ich die Suppe auch unbedingt daheim nachkochen wollte. WÜRDE. Leider wäre das gelogen, ich war noch nie in Thailand. ABER ich habe die Suppe vorher schon gegessen. Bei einem kleinen Fest. Ich habe dann daheim nach dem Rezept gesucht. Und glaubt mir: Es gibt ca. 1.000 verschiedene Versionen.

Eine leckere Kokossuppe mit Hühnerfleisch.

„Meine“ Version habe ich dann bei Julie gefunden. Ihr Rezept habe ich ausgesucht, weil es von den Zutaten her noch relativ überschaubar war. Außerdem war ich mir sicher, dass meine Heilige-Gral-Suppe auch eher minimalistisch angelegt war, also z.B. ohne Tamarind-Paste etc.

Etwas abgeändert habe ich die Suppe trotzdem, so dass das folgende Rezept zustande kam.

 

Das beste Tom Ka Gai Rezept das ich kenne.

 

Rezept: Tom Ka Gai

Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten

Zutaten für 4 Personen:

  • 1 Liter Suppe (ich hatte nur Gemüsebrühe daheim)
  • 1 Chili
  • 1 TL Galgant oder Ingwer
  • 3 Zehen Knoblauch
  • 1 Limette (ausgepresst und die Schale abgerieben)
  • 1/3 Zitrone, ausgepresst
  • 3 TL Thailändische Fischsauce
  • 1 Glas/ Dose Champignons
  • 1 Hühnerbrust (ohne Haut)
  • 1 Dose (400ml) Kokosmilch
  • 3 Köpfe Baby Pok Choi (übrigens das mit Abstand beste Gemüse ever!)
  • 2 Tassen Reis

Kochutensilien:

ein großer und ein kleiner Kochtopf, Kochlöffel, Messer, Schneidebrett

 

Zubereitung:

Einen kleinen Topf mit Wasser füllen, salzen und darin den Reis gar kochen.

In einem großen Topf die Suppe erhitzen. Chili und Knoblauch fein hacken und dazugeben. Zitronengras der Länge nach teilen und ebenfalls in die Suppe legen. Fischsauce, Zitronensaft, Limetten-Zeste und -Saft unterühren.

Hühnerfleisch in kleine Bissen schneiden. Champignons abgießen bzw. frische Champignons putzen und in Scheiben schneiden.

Sobald die Suppe kocht, das Fleisch und die Champignons in die Suppe geben.

Alles jetzt ein paar Minuten köcheln lassen, bis das Fleisch gar ist.

Danach die Kokosmilch unterrühren und mit Salz abschmecken.

Den Baby Pok Choi in ca. 2cm breite Streifen schneiden und gut waschen. Anschließend in die Suppe geben. Das Pok Choi ist sehr schnell gar, 1-2 Minuten in der heißen Suppe sollten reichen.

Ich stelle dann den Suppentopf und den Reis immer auf den Tisch. So kann jeder selbst bestimmen, wie viel Tom Ka Gai man will. 🙂

     – Mahlzeit!

 

Tom Ka Gai gehört zu den beliebtesten Speisen Thailands.

 

Und noch was: Mein Freund und ich habe beschlossen unsere Reisen und das ganze drum herum zu dokumentieren. Unter Coupledays schreiben wir über unsere gemeinsamen und auch getrennten Reisen, unterziehen die Locations einem Tauglichkeits-Check für Pärchen und zeigen euch wunderschöne Plätze auf der Welt. Wir freuen uns über jeden neues Leser und Facebook-Fan! 😉

Ein Blog rund um Pärchenreisen.

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4 Kommentare

  1. ich liiiiiebe tom ka gai! nom nom nom!

    schönes logo für die coupledays! mein freund & ich haben auch so ein gemeinsames tagebuch vor, aber bis jetzt haben wir es nur in einer offline-variante. ich werd gleich mal rüberhuschen & mir eure berichte durchlesen!

    liebe grüße!

  2. das sieht so unglaublich LECKER aus. und abgesehen vom pak choi hab ich auch alles daheim. schatz! ich geh mal schnell einkaufen. morgen gibt’s suppe! gleich mal bei bloglovin geaddet)

  3. Thailändische Suppen sind zum Niederknien lecker! Ich war zum Glück (teils auch beruflich) schon öfter in Thailand und bin immer wieder begeistert davon.

    Das Land ist auf jeden Fall bereisenswert, wenn Ihr es mal einrichten könnt. Auch recht preiswert, und super Essen überall.

    Auf Eure Reiseseiten schaue ich gleich mal – habe ja selbst auch einen Reiseblog. 🙂

  4. Pingback: Rezept: Spargelpizza | Studentenküche

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