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Sommer auf dem Teller: Key Lime Pie

Ein Stück Sommer auf dem Kuchenteller.

Ein Stück Sommer auf dem Kuchenteller.

Wie das so ist, ist mir mein Herz bei den ersten warmen Sonnenstrahlen am Wochenende aufgegangen. Nach den ganzen kalten Wintertagen, viel Schnee und Matsch sehnt sich alles in mir nach dem Sommer.

Da darf das Dessert natürlich auch etwas fruchtiger ausfallen. Mein Favorit seit meinem USA-Urlaub ist der Key Lime Pie.

 

Die Heimat des Key Lime Pie,

Das erste Mal habe ich den leckeren Pie aus Florida in der berühmten Cheescake Factory in Miami gegessen. Total begeistert haben wir (das sind meine Schwester, die ich in den USA besucht habe, und ich) den Key Lime Pie als unseren liebsten Kuchen erklärt und von da in sämtlichen Lokalen getestet. Fazit: Er schmeckt eigentlich überall gleich gut fantastisch. Was total faszinierend ist, man denke nur an die berühmteste aller österreichischen Torten, die Sachertorte. Abgesehen von der original Sachertorte hat fast jede Bäckerei, jedes Kaffee, jedes Lokal eine eigene Version der Sachertorte. Und das schmeckt man auch.

Also hab ich mal bei einem kleinen Strandcafé nett nach dem Rezept gefragt. Und siehe da, 10 Minuten später bekam ich schon ein kleines Post-it mit dem Rezept. Meine Recherche im Internet ergab, dass sich die Rezepte des Key Lime Pie alle sehr stark ähneln. Also bin ich meinem Post-it-Rezept fast treu geblieben und habe das getestet.

„Fast“ heißt, dass ich keine 2EL Zucker unter die Keksbrösel gemischt habe – unsere Butterkekse sind süß genug. Im original Key Lime Pie werden aber auch Cracker verwendet. Da ich keine Milchmädchenmilch daheim hatte, musste ich noch eine Alternative finden. Im Chefkoch-Forum wurde ich fündig. So wird dort empfohlen eine Flasche Maresi mit Zucker zu mischen und etwas einkochen zu lassen. Das hat wunderbar funktioniert, und so kann man auch selbst noch etwas an der Süße arbeiten. Amerikanische Rezepte sind ja für ihren Zucker- (und Fettgehalt) bekannt. 😉

Ein Stück Sommer auf dem Teller.

Rezept: Key Lime Pie

Zutaten:

Für den Teig:

  • ca. 220g Butterkekse
  • 7 EL flüssige Butter

 

Für die Creme:

  • 1 Glas Kondensmilch (ungezuckert)
  • 1/2 Tasse Zucker
  • 4 Eigelb
  • 1/2 Kaffetasse Limettensaft, frisch gepresst
  • 3TL abgeriebene Limettenschale

 

Zur Dekoration:

  • 1 Becher Sahne
  • 1 Päckchen Vanillezucker

 

Kochutensilien:

kleiner Kochtopf, Kochlöffel, Zitruspresse, Nudelholz, Gefrierbeutel, Tartelette-Form

 

Zubereitung:

Backrohr auf 160°C vorheizen.

In einem kleinen Topf die Kondensmilch mit dem Zucker aufkochen und ca. 10 Minuten köcheln lassen. Dabei hin und wieder umrühren. Alternativ kann man auch im Laden gezuckerte Kondensmilch (z.B. Milchmädchen) kaufen und einköcheln.

Während die Milch kocht, die Kekse in einen Gefrierbeutel stecken und mit dem Nudelholz zu Brösel verarbeiten. Mit einer Küchenmaschine geht das natürlich deutlich komfortabler. 😉

Brösel  mit der Butter gut vermischen und damit die Tartelette-Form auslegen. Bei mir hat die Masse für einen großen (IKEA Pie-Form) und einen kleinen (Tchibo Tartelette-Form) Key Lime Pie gereicht. Im Ofen 10-15 Minuten backen, bis der Teig goldbraun ist. Tartelettes auskühlen lassen.

In der Zwischenzeit den Topf mit der Kondensmilch in kaltes Wasser stellen und rühren, bis die Masse gut abgekühlt ist. Die Eier unterrühren und zum Schluss unter ständigem Rühren den Limettensaft dazumischen. Die Creme sollte jetzt auch rasten, so etwas 30 Minuten oder länger.

Backrohr erneut auf 160°C vorheizen. Tartelette mit der Creme füllen und im vorgeheizten Backrohr 10-15 Minuten backen. Aus dem Backrohr nehmen und vollständig auskühlen lassen. Im Anschluss den Key Lime Pie mit Klarsichtfolie bedecken und noch mindestens drei Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.

Kurz vor dem Servieren die Sahne steif schlagen, Vanillezucker untermischen und den Key Lime Pie damit verzieren.

Der Pie Klassiker aus Florida.

 

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9 Kommentare

  1. Ich liebe diesen Pie und würd ihn auch zu einem meiner Lieblingskuchen zählen. Mmmmh. So wie Tarte au Citron. Die mag ich auch. Die Fotos sind sehr schön und machen richtig Sommerlaune!

    Liebe Grüße
    Nadja

    • Manuel sagt

      Ohja, ich hätte auch gerne eine große Portion Sommerlaune!
      Die restliche halbe Portion auf dem BIld würde mir schon reichen.
      Schönes Messer 😉

      • Tami sagt

        Danke Manuel! Den halben Pie vernaschen heißt dann aber auch einige extra Stunden im Fitnesscenter zu verbringen. 😉

  2. Netter Blog mit tollen Fotos! Wenn wenigstens der Frühling käme, der Sommer scheint in unerreichbarer Ferne… Was ist den Maresi? Kondensmilch? Liebe Grüße, Bianca

    • Tami sagt

      Da sagst du was… 😉 Und ja, Maresi ist Kondensmilch. Maresi ist nur ein Hersteller aus Österreich. Es hat sich bei uns so eingebürgert, dass wir zu jeder Kondensmilch Maresi sagen.

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