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Rote Bete Risotto mit Petersilienpesto

Rezept zum Kochen: Rote Bete Risotto

Rezept zum Kochen: Rote Bete Risotto

Ich muss mich jetzt einmal outen: ich kannte rote Bete bisher nur als Convenience Food. Den roten, leicht süßlichen Salat gab es in meiner Kindheit oft: zu Fischstäbchen, Fleischlaibchen, Eiernudeln und noch einem Haufen anderer Gerichte.

Beim Händler meines Vertrauen gab es vor ein paar Tagen rote Bete (bzw. bei uns in Österreich heißt das Gemüse rote Rüben) vom Biobauern. Noch dazu zu einem sehr günstigen Preis, wie ich finde (ein Netz ca. 1,50€). Da habe ich kurzerhand beschlossen, einen Versuch zu wagen. Allerdings fand ich es dann doch ein bisschen zu einfach, die rote Bete „nur“ zu einem Salat zu verarbeiten. Nach einer kurzen Recherche im Internet habe ich dann die Lösung für das Problem gefunden: Rote Bete Risotto.

Ich war allerdings so faul und habe mein Standard-Risotto zubereitet, nur eben mit roter Bete verfeinert. Den Weißwein habe ich durch Rotwein ausgetauscht.

Während der Zubereitung war ich total begeistert von der tollen, intensiven, roten Farbe. Also habe ich mit dazu entschlossen, noch etwas Petersilienpesto zuzubereiten. Wobei „Pesto“ hier nicht ganz richtig ist, es fehlt dabei nämlich die Nusskomponente.

Das Risotto an sich ist schon ein Geschmackserlebnis, aber vermischt mit dem Pesto ist das Gericht einfach nur sagenhaft!

Rezept zum Kochen: Rote Bete Risotto

Bevor ihr euch aber nun daran, macht das rote Bete Risotto zuzubereiten, hier noch zwei kleine Hinweise:

  • Einweghandschuhe. Ernsthaft, rote Bete ist rot. Nicht umsonst wird sie als natürliches Färbemittel eingesetzt. Also unbedingt Einweghandschuhe verwenden! Wenn ihr keine daheim habt, dann könnt ihr auch einfach einen Gefrierbeutel über die Hand, in der ihr die rote Bete haltet, ziehen.
  • Die rote Bete sollte wirklich klein gewürfelt werden. Ich hab sie eher groß gewürfelt mit dem Ergebnis, dass sie dann im fertigen Risotto noch etwas zu hart war.

 

Zubereitungszeit: 50 Minuten

 

Zutaten für eine Person mit viel Hunger

     Für das Rote Bete-Risotto

  • 1 Kaffeetasse Rote Bete (fein gewürfelt)
  • 1/2 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 Kaffeetasse Reis
  • 3-5 Kaffeetassen Suppe
  • 1/2 Kaffeetasse Rotwein
  • 1 EL Parmesan
  • Olivenöl zum Anbraten
  • Salz und Pfeffer zum Abschmecken

 

     Für das Pesto

  • Olivenöl
  • 2 TL fein geschnittene Petersilie
  • 1-2 Zehen Knoblauch
  • Salz

 

Kochutensilien
1 kleiner Topf mit Deckel, Messer, Schneidebrett

 

Zubereitung
Soviel Olivenöl in den Topf geben, bis der Boden bedeckt ist. Das Olivenöl erhitzen. Währenddessen Zwiebel und Knoblauch fein Würfeln. Die Rote Bete schälen und klein würfeln.

In dem heißen Olivenöl Zwiebel und Knoblauch glasig garen. Anschließend die Rote Bete hinzufügen. Mit Deckel bei mittlerer Hitze 5-10 Minuten köcheln lassen. Damit nichts anbrennt, kann hier auch schon ein Schluck Wein hinzugefügt werden.

Dann den Reis hinzufügen und etwas Salz. Ab jetzt immer etwas Suppe und Wein abwechseln zum Risotto hinzufügen und unter rühren einkochen lassen. Wenn die Flüssigkeit verkocht ist, wieder etwas nachgießen.

In der Zwischenzeit das Pesto zubereiten: Petersilie fein schneiden, Knoblauchzehe zerquetschen und das ganze mit etwas Olivenöl zu einer dickflüssigen Paste verrühren.

Zerquetschen? Ja, richtig gelesen. Man kann den Knoblauch entweder mit einer Knoblauchpresse in das Pesto pressen oder zerquetschen. Dazu die Knoblauchzehe sehr fein würfeln schneiden und etwas salzen. Mit der flachen Seite des Messer jetzt den Knoblauch zerdrücken. Knoblauch wieder vom Schneidebrett kratzen und wiederholen. Nach ein paar Wiederholungen ist der Knoblauch ganz fein, fast wie ein Mus, und er kann zum Pesto hinzugefügt werden.

Nach ca. 30-40 Minuten ist das Risotto fertig und sollte die perfekte Konsistenz haben: feucht, cremig und der Reis sollte noch leicht körnig sein.

Zum Schluss noch den Parmesan hinzufügen.

Das Rote Bete-Risotto mit einem Klecks des Pesto’s anrichten und mit Parmesan bestreuen.

     – Mahlzeit!

Rezept zum Kochen: Rote Bete Risotto

 

 

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3 Kommentare

  1. Geile Idee. Ich finde ohnehin, Rote Beete ist der
    Paul Giamatti des Gemüse: restlos unterbewertet bei enormem Potential. 😉

    • Danke, und da kann ich dir nur zustimmen! Rote Beete bietet so viele Möglichkeiten, um immer nur im Salat zu enden ist sie eindeutig zu schade.

  2. Pingback: Unser Herdheld der Woche: Tami

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