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Muttertagstorte mit Blumenbukett

Muttertagstorte mit Blumenbukett

Alles Gute zum Muttertag!

Muttertag war bei uns in der Familie immer ein ganz besonderer Tag. Ich weiß noch, wie wir bereits Wochen davor mit Papa den Tag bis ins kleinste Detail geplant haben. Wir haben die Einkaufsliste geschrieben, schließlich mussten wir am Tag davor auch noch die Muttertagstorte backen. Ablenkungsmanöver für Mama durften genauso wenig fehlen wie das stundenlange Üben des Muttertagsgedichtes. Es wurde gezeichnet und gebastelt, im Kindergarten und daheim, teilweise noch am Morgen des Muttertages selbst, weil eine gezeichnete Blume die falsche Farbe hatte.

Am Sonntag war es dann endlich so weit: wir sind aufgestanden, haben die Muttertagstorte aus der Speisekammer geholt und den Kaffee hergerichtet: 1 Teelöffel Instant Kaffee, 2 Stück Zucker und für Mama einen großen Schluck Milch. Einmal umgerührt, den heißen Kaffeedampf eingeatmet und die Farbe des Kaffees kontrolliert. Perfekt, genauso soll er sein, damit er Mama schmeckt!

Wir haben den Tisch gedeckt, die Geschenke und frische Blumen fein säuberlich rund um Mamas Frühstücksgedeck drapiert und natürlich der Muttertagstorte einen Ehrenplatz auf dem Tisch gegeben. Für uns verging die Zeit immer total schnell, während Mama – und da bin ich mir sicher – schon im Bett ein Buch las in der Hoffnung, dass wir sie bald aufwecken würden. Mit viel zu lauten getrampelt und „Pssssssst!“ stürmten wir dann das Schlafzimmer und stritten uns, wer Mama zuerst alles Gute zum Muttertag wünschen darf. Der nächste Streit drehte sich dann um die Muttertagstorte, bzw. wer das zweite Stück bekommt – ihr kennt das bestimmt. 😉

Heute läuft das nicht mehr ganz so ab. 😉 Mittlerweile sagen wir keine Gedichte mehr auf und malen auch keine Bilder mehr. Aber eine Muttertagstorte bekommt Mama noch immer, das lassen wir uns nicht nehmen. Und damit das dann an besagten Tag auch wirklich klappt, habe ich dieses Jahr die Muttertagstorte schon einmal getestet. Und das ist sie:

Muttertagstorte mit frischen Blumen

Rezept: Muttertagstorte mit Blumenbukett

Zubereitungszeit: 20 Minuten Zubereitungszeit + 50 Minuten Backzeit + einige Stunden Ruhezeit

Zutaten:

   Für den Teig:

  • 2 1/2 Kaffeetassen Mehl
  • 2/3 Kaffeetassen Kristallzucker
  • 2 TL Backpulver
  • 2/3 Kaffeetasse Butter, weich (Zimmerwarm)
  • 1/2 Kaffeetasse Milch
  • 4 Eier

   Für die Füllung

  • 1 Becher Mascarpone
  • 1/2 Becher Sahne
  • Himbeermarmelade
  • 2 Tassen (Tiefkühl) Beeren

   Zum Verzieren:

  • 1 Becher Sahne
  • ev. Sahnesteif
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 1/2 TL Rosenwasser (muss aber nicht unbedingt sein)
  • frische Blumen

 

Kochutensilien:

1 Rührschüssel, Mixer, runde Backform (18cm)

 

Muttertagstorte mit Beeren-Mascarpone

 

Zubereitung:

   Teig

Backrohr auf 180°C vorheizen. Alle Zutaten für den Teig in einer Schüssel vermengen (Mehl, Zucker und Backpulver am besten in die Schüssel sieben). Mit einem Mixer zu einem glatten Teig verrühren und in die Backform füllen. Ich habe zwei Backformen verwendet, weil ich eigentlich dachte, dass der Teig mehr Kuchen ergibt. Beim nächsten mal werde ich aber alles in einer Form backen, das sollte sich ausgehen. Die Form sollte aber trotzdem nur zu ca. 2/3 gefüllt sein. Im vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene ca. 50 Minuten backen (Stäbchenprobe!). Den Kuchen gut auskühlen lassen, am besten über Nacht.

    Creme 

Sahne steif schlagen. Mascarpone und Zucker dazumischen und kurz (!) durchrühren. Die Beeren auftauen lassen und abgießen.

   Verzierung

Sahne steif schlagen. Wird die Muttertagstorte nicht sofort gegessen, würde ich auch noch Sahnesteif unter die Sahne schlagen. Zucker und Rosenwasser vorsichtig unterrühren.

   Die fertige Muttertagstorte

Den Kuchen ein paar Mal durchschneiden, ich habe jeden Kuchen zwei Mal durchgeschnitten und somit sechs Schichten bekommen. Auf der Muttertagstorte etwas Himbeermarmelade verteilen, dann etwas von der Mascarpone-Creme und anschließend die Beeren darüberstreuen. Man kann die Beeren auch direkt unter die Creme mischen, ich wollte aber nicht, dass die Creme meiner Muttertagstorte rosa wird.

Alle weiteren Schichten der Muttertagstorte so vervollständigen. Bleibt etwas von der Mascarpone-Creme übrig, dann man damit noch den ganzen Kuchen eincremen und Löcher etwas ausbessern. Ich habe die Muttertagstorte dann bis zum Kaffee kaltgestellt und erst kurz davor die Sahne steif geschlagen und damit den Kuchen verziert.

 

Frische Blumen auf der Muttertagstorte

 

   Das Blumenbukett für die Muttertagstorte

Die Floristin meines Vertrauens hat mich in Sachen Blumen beraten und mir ein paar wunderschöne Blumen ausgesucht. Für die Muttertagstorte habe ich insgesamt drei Nelken verwendet. Nachdem die Torte mit Sahne eingekleidet wurde, habe ich die Blumen auf die passende Länge zugeschnitten, mit Klebeband fest aneinander geklebt und dann in Klarsichtfolie gewickelt. Will man den Kuchen mitnehmen, kann man auch noch ein nasses Taschentuch in die Klarsichtfolie legen, damit die Blumen noch mit Wasser versorgt werden. Durch die (großzügig verwendete) Klarsichtfolie gelangt auch nichts in die Torte.

In die Mitte der Torte habe ich dann mit einem langen, spitzen Messer ein X geschnitten. In dieses X habe ich dann vorsichtig die Blumen gesteckt. Und das wars dann auch schon, fertig ist die diesjährige Muttertagstorte. 🙂

 

Muttertagstorte mit Blumenbukett

 

Und damit ihr auch wisst, mit wem ich mich um das zweite Stück der Muttertagstorte gestritten habe, möchte ich euch meine kleine Schwester Bianca vorstellen. Bianca ist auch Studentin in Wien und wird hier zukünftig das ein oder andere Rezept posten. Und wundert euch nicht: Topfen und Thunfisch gehören zu ihren Lieblingen in der Küche, dementsprechend wird sie wohl auch einige Rezepte mit diesen Zutaten vorstellen. Und das ist sie:

 

Die Neue auf Studentenküche

Und zu guter letzt will ich euch noch mitteilen, dass das mein Beitrag zum Küchenplausch Muttertag-Event ist. 🙂
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3 Kommentare

  1. Uij ♥ Die Torte sieht echt super-lecker aus. Zu schade, dass meine Mama vor dem Sommer immer in eine Diät-Phase kommt. Sie verschmäht Kohlehydrate UND Süßigkeiten. *Kopfschüttel* Hatte mich eigentlich auch gefreut, ihr was nettes zu backen. Jetzt wird’s wohl doch eher ein Massagegutschein… Und ein: Willkommen Bianca. Freu mich schon auf deinen ersten Topfen-Thunfisch-Strudel! 🙂

    Liebe Grüße von der Luna

  2. wow… was für tolle fotos…

    ich bin nicht so der sahnetorten freund… aber die auf den fotos würde ich gerne probieren!!!

    liebste grüße
    nancy

    ps.
    hab dich grad über das event bei küchenplausch entdeckt… freu

    • Tami sagt

      Wie schön, dass du über das Event zu mir gefunden hast! 🙂 Sahnetorten mag ich eigentlich auch nicht soo gern, eher Pies und Muffins… aber wenn nicht zum Muttertag, wann soll man dann eine Sahnetorte machen? 😉

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