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Marillenknödel

Rezept zum Nachkochen eines österreichischen Klassikers: Marillenknödel

Rezept zum Nachkochen eines österreichischen Klassikers: Marillenknödel

Die kalten Temperaturen am Abend und die frühe Finsternis haben mittlerweile den Herbst eingeleitet. Um den Sommer wenigstens auf dem Tisch noch einmal zu zelebrieren, habe ich vor ein paar Tagen Marillenknödel mit einem süßen Geheimnis zubereitet. Marillenknödel sind eine klassische Nachspeise in der traditionellen österreichischen Küche.

Eine besondere Interpretation des Klassikers gibt es bei meinem Lieblingseissalon „Tichy“ in Wien, nämlich die Eismarillenknödel. Wie der Name schon sagt, sind diese Knödel aus (Vanille) Eis, mit einem Kern aus Marillenmus (oder Marmelade?), gewälzt in einer Mischung aus Brösel und Nüssen (das sagen mir zumindest meine Geschmacksnerven). Also jeder, der im Sommer mal in Wien ist, sollte unbedingt dem Eissalon Tichy einen Besuch abstatten!

Jetzt aber zur klassischen Variante, die mindestens genauso gut schmeckt!

Rezept zum nachkochen des österreichischen Klassikers: Marillenknödel

Zubereitungszeit: 25 Minuten

Zutaten für zwei Personen (8 Stück)

  • ½ Päckchen Topfen (Quark)
  • 1 Kaffeetasse Mehl
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • ½ Kaffeetasse Milch (lauwarm)
  • 8 Marillen
  • 4-8 Stück weiße Schokolade
  • 1 EL Butter
  • 1 Kaffeetasse Semmelbrösel
  • 3 EL – ½ Kaffeetasse Puderzucker (je nachdem, wie süß man die Marillenknödel haben möchte)

Kochutensilien
Rührschüssel, Mixer oder Schneebesen, großer Topf, Messer zum Entkernen der Marillen

Zubereitung
Für den Teig Mehl in die Rührschüssel sieben und mit Topfen (Quark), Ei, Salz und Milch zu einem glatten Teig verrühren. Den Teig für ca. 5 Minuten ruhen lassen.

Marillen gut waschen und entkernen. Beim Entkernen ist es wichtig, dass die Marille dazu nicht ganz geteilt wird. Es reicht, wenn sie auf einer Seite geöffnet wird. Den Kern durch ein kleines Stück weiße Schokolade ersetzen.

In der Zwischenzeit einen großen Topf Wasser zum Kochen bringen und salzen.

Die Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben, damit der Teig nicht kleben bleibt. Den Teig in 8 gleich große Stücke teilen. Ein Stück Teig in der Hand flach drücken, die Marille in die Mitte setzen und rund herum den Teig hochklappen. Anschließend den Knödel noch etwas in der Hand rollen, bis der Teig komplett geschlossen ist.

Die Marillenknödel im heißen Wasser kochen. Währenddem die Marillenknödel kochen, in einer Pfanne die Butter schmelzen. Semmelbrösel mit Staubzucker mischen und in der heißen Pfanne braun anbraten. Wenn die Marillenknödel an der Oberfläche schwimmen sind sie fertig, das ist nach ca. 15 Minuten der Fall. Die fertigen Marillenknödel in den Bröseln wälzen. Vor dem Servieren die Marillenknödel noch mit Staubzucker bestreuen.

– Mahlzeit!

Rezept zum Nachkochen eines österreichischen Klassikers: Marillenknödel

Tipp: Der Teig ist sehr nass. Am besten ist es, wenn man die Knödel mit nassen Händen formt. Dafür einfach eine Schüssel mit kaltem Wasser bereitstellen und die Händen vor jedem neuen Knödel kurz darin eintauchen. Alternativ kann man auch den Mehlanteil des Teiges erhöhen.

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