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Erdbeertiramisu ohne Ei

Rezept: Erdbeertiramisu

 

Erdbeertiramisu mein Rezept

Tiramisu. Ich hab ja schon das ein oder andere mal fallen lassen, dass ich ein absoluter Kaffeejunkie bin. Egal um welche Uhrzeit, egal wie viele Tassen ich schon hatte, einer geht immer noch. Da liegt es wohl auch auf der Hand, dass man mich mit Tiramisu immer locker kann. Und meine Schwester auch. ABER  meine Schwester ist die absolute Tiramisu-Queen. Keine kann Tiramisu SO verdammt gut zubereiten, wie sie es kann. Wenn ich also für sie einen Kuchen zum Geburtstag mache, darf es kein Tiramisu sein. Zumindest kein „normales“. So bin ich auf das Erdbeertiramisu gestoßen. Not macht eben erfinderisch.

 

Rezept: Erdbeertiramisu

 

Als ich das Erdbeertiramisu das erste Mal für meine Schwester zubereitet habe, hatte ich noch keinen Backofen. Nur einen „Herd-2-go“, also einen klassischen zwei Plattenherd. Der schränkt natürlich extrem ein. Mittlerweile muss ich wohl sagen „Zum GLÜCK hatte ich keinen Herd“, sonst hätte ich das Erdbeertiramisu vermutlich nie ausprobiert.

 

Dieses mal habe ich es zwar nicht für meine Schwester zubereitet, geschmeckt hat es aber trotzdem! Und das tolle an diesem Rezept für das Erdbeertiramisu ist, dass es ohne Ei zubereitet wird. Es kann also auch ohne Probleme ein paar Stunden im warmen stehen. Da würde ich dann aber empfehlen etwas Sahnesteif oder Gelantine in die Creme einzuarbeiten.

Das Rezept an sich ist total einfach und kann beliebig abgewandelt werden. Auch die Menge der Zutaten ist variabel, darum kann ich hier auch nur ungefähr wiedergeben wie viel ich verwendet habe. Wichtig ist nur das Verhältnis von Sahne und Mascarpone.

 

Das perfekte Rezept für Erdbeertiramisu

 

 

Zutaten (für 2 Personen; Durchmesser hier war ca. 8cm): 

  • 1 Packung Erdbeeren (250g)
  • 1 Packung Biskotten
  • 2 Gläser Orangensaft
  • 2-4 EL Zucker
  • 1/2 Becher Sahne
  • 1/4 Becher Mascarpone
  • Vanillezucker
  • Pistazien

 

Kochutensilien:

1 kleiner Kochtopf, 1 flache Schüssel, 2 Rührschüsselx, Mixer, 1 Kochlöffel und in diesem Fall Servierringe als „Tortenform“

 

Zubereitung:

Den Orangensaft mit Zucker aufkochen bis der Zucker geschmolzen ist. Den gezuckerten Orangensaft dann in eine flaches Schüssel gießen und zur Seite stellen.

Die Erdbeeren waschen  und in Scheiben oder Würfel schneiden. Vorerst beiseite stellen.

Die Sahne in einer Schüssel steif schlagen. In der zweiten Schüssel die Mascarpone cremig schlagen. Anschließend 1 EL des gezuckerten Orangensafts unter die Mascarpone rühren. (Dabei sollt er Orangensaft aber schon ausgekühlt sein!) Wenn sich die Mascarpone und der Orangensaft gut vermischt haben, wieder 1 EL des gezuckerten Orangensafts unterrühren. Das so lange machen, bis ca. 5 EL untergerührt wurden. Alternativ könne auch einfach ein paar Tropfen Orangenaroma und ein paar Löffel Zucker untergemischt werden. Zum Schluss die Sahne mit einem Kochlöffel unterheben.

Und jetzt geht’s ans Stapeln: Biskotten in den gezuckerten Orangensaft tauchen und damit die Form auslegen. Darüber einen Teil der Erdbeeren verteilen, so dass die Biskotten gut bedeckt sind. Die letzte Schicht ist die Sahne-Mascarpone. Je nachdem wie viele Schichten man machen will, sollte man mit der Creme sparsam sein. In meinem Fall waren es drei Schichten (Biskotten – Erdbeeren – Sahne-Mascarpone = eine Schicht). Also hab ich etwas weniger als 1/3 der Creme pro Schicht verwendet.

Die letzte Schicht sollte eine Creme-Schicht sein. Damit keine Erdbeeren durchblitzen etwas mehr Creme als bei den letzten beiden Schichten auftragen.

Das Erdbeertiramisu jetzt am Besten einen Tag im Kühlschrank aufbewahren.

Vor dem Servieren den Tortenring vorsichtig lösen. Dazu ein spitzes Messer unter heißes Wasser halten und am Rand des Tortenrings vorsichtig, mit einer Schneidebewegung, entlang führen. Den Tortenring vorsichtig anheben, das Erdbeertiramisu sollte sich ohne Probleme lösen.

Mit Biskotten das Erbeertiramisu „einkleiden“, mit gehakten Pistazien und einer Erdbeere verzieren. Fertig.

     – Mahlzeit!

 

Tipp 1: Das Erdbeertiramisu kann natürlich auch mit anderen Früchten zubereitet werden. Wichtig ist nur, dass das Mascarpone-Sahne-Verhältnis stimmt. Limoncello kann ich mir anstatt des Orangensaftes auch sehr gut für die Creme vorstellen. 

Tipp 2: Anstatt dem Biskotten-Kleid kann auch Sahne verwendet werden. Auch die letzte Schicht kann so noch einmal mit Sahne gleichmäßig bedeckt werden.

Was zaubert ihr am Liebsten aus Erdbeeren?

Mein Beitrag zur

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10 Kommentare

  1. Das sieht aber hübsch aus! Diese rote Schleife und die Erdbeeren, da krieg ich den vollen Guster auf Sommer…
    Erdbeeren ess ich am liebsten ohne alles, einfach so. Oder ich mach Strawberries and Cream draus. 🙂

    Liebe Grüße
    Nadja

  2. Ich bekomme am WE Besuch, und das hier wird definitiv die Nachspeise werden. Da werd ich mich beim Hauptgericht wohl etwas zurückhalten müssen, so lecker wie das aussieht.

    • Tami sagt

      Oh, da würde ich mich freuen, wenn du mir kurz bescheid gibst, wie’s dir und deinen Gästen geschmeckt hat 🙂

  3. Hi, das Rezept klingt ja schon super, aber die Bilder setzen dem Erdbeertiramisu echt das Krönchen auf. Ich will auch mal daran naschen und werde mmir das Rezept notieren und auf jeden Fall probieren.

    Dir noch einen schönen Sonntag.

    Stephanie

  4. ZoLu sagt

    Also ohne Ei is die aber nicht, Weil die Biskotten sind definitiv nicht Ei-los!! ansonsten ganz nett

    • Tami sagt

      Da hast du natürlich recht, ZoLu. Der Titel bezog sich aber auch eher auf die Creme, da die beim klassischen Tiramisu mit Ei gemacht wird. 😉

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