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Rezension: Not für die Welt – Ernährung im Zeitalter der Globalisierung

Es ist wieder einmal Zeit für etwas guten Lesestoff. Heute möchte ich euch das Buch „Not für die Welt- Ernährung im Zeitalter der Globalisierung“ vorstellen. Das Buch stammt aus dem Verlag Brockhaus.

 

Allgemeine Informationen:

  • Broschiert: 319 Seiten
  • Verlag: Brockhaus
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3577077719
  • ISBN-13: 978-3577077712

 

Inhalt:

Im Zeitalter der Globalisierung hängt alles mit allem zusammen – das gilt ganz besonders für das Thema Ernährung. Mangel und Überfluss gehen Hand in Hand: Millionen Menschen leiden Hunger. Trotzdem werden dringend benötigte Nahrungsmittel zu Biotreibstoff verarbeitet oder in der Viehzucht eingesetzt. Unterdessen kämpft die Bevölkerung der Industrienationen mit Übergewicht und ernährungsbedingten Krankheiten. Riesige Mengen an Lebensmitteln landen ungenützt im Müll. Auch unsere Rolle als Verbraucher müssen wir hinterfragen: Wie können wir dazu beitragen, dass Ressourcen besser genutzt und Erträge gerechter verteilt werden?

16 Renommierte Fachautoren diskutieren die wichtigsten Fragen unserer Zeit in Bezug auf die Ernährung. Dabei werden verschiedenen Themen angesprochen: einerseits dem Mangel an Lebensmittel, andererseits deren Überfluss, Nahrung aus dem Labor, der Zusammenhang zwischen der Landwirtschaft und der globalen Erwärmung, Überfischung, Fairtrade sowie der westlichen Ernährung und alternative Ernährungskonzepte.

 

Meine Meinung:

Anfangs war ich etwas skeptisch, ob ein so komplexes Thema interessant und anschaulich vermittelt werden kann. Und ja, das Buch zeigt, dass man das kann. Aber zunächst zum Inhalt: Das Vorwort stammt von Renate Künast. Dem Vorwort schließt sich eine kurze Präsentation der Schwerpunktthemen an: die vier zentralen Aspekte des Buches werden bildlich und mit kurzen Stichworten aufgezeigt. Daran angelehnt folgt auf den nächsten Seiten das Inhaltsverzeichnis.

Das erste Kapitel „Wie kommt der Hunger in die Welt“ befasst sich mit der derzeitigen Produktpolitik. Auch über Lebensmittel aus dem Labor (z.B. Aromastoffe) liefern die Autoren fundierte Fakten. Im zweiten Kapitel „Profit auf Kosten der Umwelt“ zeigt auf, welche Konsequenzen es aufgrund der im ersten Kapitel besprochenen Produktpolitik gibt. Der Bogen spannt sich von Faitrade über Klimaschutz bis hin zum Thema der Überfischung. Im dritten und somit letzten Kapitel „Massenhaft billig – massenhaft krank?“ werden vor allem Ansätze zu alternativen Ernährung aufgezeigt.

Der Inhalt selbst ist einfach und verständlich geschrieben. Bilder und eine stimmige Gestaltung der Buchseiten erwecken einen seriösen Eindruck. Mir persönlich gefallen vor allem zwei Aspekte des Buches: erstens, gibt es immer wieder kleine „Info-Boxen“ in denen wichtige Fakten oder auch Prozesse kompakt erklärt werden. Zum anderen wird das Verständnis durch zahlreiche Tabellen und Abbildungen gefördert. Trockene Zahlen und Prozentangaben werden so spannend aufbereitet.

Ich selbst habe mich auch schon bevor ich das Buch gelesen habe mit dem Thema befasst. Dementsprechend fand ich nur zum Teil neue Informationen in diesem Buch. Allerdings werden nicht nur die Probleme diskutiert. Die Autoren versuchen in ihren Texten auch Lösungen zu finden und Lösungsvorschläge anzubieten.

 

Fazit:

Ich bin positiv überrascht von diesem Buch. Die durchaus ernste Thematik, von der das Buch handelt, wird gut verständlich beschrieben. Kompaktes Wissen für jeden, der sich gerne kritisch mit dem Thema Ernährung aus gesellschaftspolitischer Sicht befassen möchte.

 

Hinweis:

Mir wurde das Buch vom Brockhaus Verlag im Zuge von Blog dein Buch kostenlos zur Verfügung gestellt. Das Buch kann direkt beim Verlag bestellt werden.

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