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Das SanLucar CampCuisine in Wien

Am 13. April lud SanLucar zu einem kleinen Foodcamp: Dem CampCuisine im Wiener Kochsalon Wrenkh.

Um 11 Uhr begrüßten uns Charlotte, Gunnar und Daniel von SanLucar auch schon mit einem Willkommens-Smoothie. Anschließend gab es ein „kleines“ Frühstück, bei dem man die anderen Blogger und natürlich auch das SanLucar-Team besser kennen lernen konnte.

Und weil das hier ein Foodblog ist, gibt es natürlich auch die Bilder zum Frühstück:

Das Frühstück setzte sich folgendermaßen zusammen:
  • warmes Müsli mit Himbeeren
  • Eierspeis mit getrockneten Tomaten und Kürbiskernöl
  • Obstsalat mit Blutorangensaft
  • Steirisches Humus von der Köferbohne
  • Olivenpaste
  • frischem Brot
  • süßes Gebäck (Topfengolatschen, Croissonts)
  • und natürlich jeder Menge frischen Früchten
Nach dem Frühstück gab es dann den obligatorischen Teil: Gunnar stellte uns das Unternehmen SanLucar vor. Kurz und prägnant, nur die Kernphilosophie. Und das war auch der einzige Teil beim ganzen CampCuisine, in dem SanLucar selbst eine Rolle spielte.

Molekularküche, das Dolly-Schaf im Foodbereich

Der Nachmittag war dann eine einzige, große Diskussionsrunde. Wir starteten mit einer kleinen Vorstellungsrunde und disktuieren dann verschiedene Themen:

  • Tipps rund ums Bloggen, SEO, Fotografie: 
    Wie motiviert man sich regelmäßig zu bloggen (da hab ich wohl nicht ganz so gut aufgepasst ;))? Wie ist man auf die Idee gekommen, ausgerechnet einen Foodblog zu starten? (Kleine Anekdote am Rande: viele FoodbloggerInnen haben zu bloggen begonnen, weil sie dachten, sie wären die ersten mit einem deutschen Foodblog…)? Wie und wo fotografieren wir? Welche Ausrüstung verwenden wir und welche Ansprüche haben wir an unsere Bilder? Ist nachbearbeiten erlaubt oder verpönt?
  • Molekularküche:
    Wer hat sie schon mal getestet? Ist sie eigentlich noch Hipp oder doch schon wieder zu sehr 2012?
  • Gentechnik: Welche Vor- und Nachteile Gentechnik mit sich bringt, und ob es wirklich verantwortbar ist, dass ein Unternehmen die alleinigen Rechte an beispielsweise einer Getreidesorte inne hat.
  • Unsere ultimantiven Rezepte, wie wir selbst Rezepte entwickeln.
  • Zusammenarbeit mit Firmen:
    Was ist uns wichtig? Wie wollen wir von Firmen kontaktiert werden? Was sind für uns absolute No-go’s bei der Zusammenarbeit mit Unternehmen und was würden wir uns zukünftig wünschen (außer, dass österreichische Unternehmen im Food-Bereich langsam auch merken, dass es nicht nur Fashion-Blogger gibt?)
  • Wo kaufen wir unser Fleisch?
  • Was verstehen wir unter Nachhaltigkeit?
  • Ist Bio = besser?

Der Nachmittag war sehr informativ und unterhaltsam. Nicht zuletzte natürlich auch wegen der sprachlichen Barrieren. Da reden die einen vom Karfiol, während die anderen nur den Blumenkohl kennen. Man fragt sich, wie der Arbeitsalltag eines Fleischhackers aussieht, und ist dann etwas enttäuscht, wenn man erfährt, dass man nur den Metzger meint. Die Eierspeis kann man gerade noch als Rührei enttarnen, und dass mit Paradeisern Tomaten gemeint sind, das weiß man mittlerweile auch in Deutschland.

 

Die Zwiebel ist die Königin der Küche

Am Abend durften wir dann den Kochlöffel schwingen. Karl Wrenkh und sein Team vom Wrenkh Kochsalon haben folgendes Menü für uns zusammengestellt:

Appertizer: Tomaten-Variation mit frischem Brot

 

Vorspeise: Gebratener Balsam-Spargel

 

Hauptspeise: Rosa Entenbrust mit Bratapfelstücken in Rote-Rüben-Rotwein-Reduktion auf Zucchini-Risotto

 

Nachspeise: Schnelles Früchteeis (dazu gibts von mir leider kein Foto)

Und so sieht das dann aus, wenn Foodblogger kochen:

 

Und so, wenn jeder Schritt dokumentiert wird ;):

In den nächsten Tagen stelle ich euch auch nach und nach die gezeigten Rezepte zur Verfügung. Denn auch wenn sie aufwendig klingen, das waren sie nicht. Sie waren raffiniert und super lecker, aber auch alle schnell zuzubereiten, perfekt für die Studentenküche eben. 😉

Fazit: Es war ein wirklich toller Tag, für den ich mich noch einmal herzlich bei Charlotte, Daniel, Gunnar, dem Team vom Kochsalon Wrenkh und natürlich allen Bloggern bedanken will – hoffentlich sieht man sich bald wieder. 🙂

Mit dabei waren:

 

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