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Abschluss?

Einen Monat lang nur "gutes" Fleisch essen.

Einen Monat lang nur "gutes" Fleisch essen.

Entschuldigt bitte, dass das Schlussfazit solange auf sich hat warten lassen. Ich war mir lange einfach nicht sicher, wie ich weitermachen sollte.

Jänner

Wie anfangs erwähnt sollte das Projekt ja mal ein Monat dauern. Ich habe das Monat recht problemlos durchgehalten. Es war nicht so, dass mir wirklich etwas Wichtiges gefehlt hätte. Es gab eben weniger Möglichkeiten, einfach mal so etwas zu kaufen/zu kochen/zu essen. Zweimal habe ich mich nicht an meine Vorgaben gehalten, beide male hatte ich nicht mitgedacht. Vom ersten mal wisst ihr bereits, das war gleich das Kebab vom ersten Tag. Das zweite mal war am… ähm… 25. Jänner. Ich hatte mit einigen Freunden schon ein (oder mehrere ;)) Gläschen Wein getrunken und wir bestellten etwas zu essen. Eine Freundin hat sich Tortellini alla Carbonara bestellt, die sehr lecker aussahen. Ich hab dann probiert und erst einige Minuten später kam mir die Erleuchtung, was denn in der Carbonara alles drin ist. Tja… ich muss zugeben, dass es mich nicht sonderlich lang beschäftigt hat, es war ein dummes Versehen.

Am 26. war es dafür das erste mal möglich, nicht „nur“ Biofleisch, sondern auf einem kleinem Bauernhof Fleisch von den dort gehaltenen Tieren zu essen. Natürlich in Form einer Brettljause, wenn schon beim Bauern. Einfach herrlich.

Februar – Das Projekt ist vorbei

Anders ist es allerdings seit Februar. Aufgrund einiger persönlicher Rückschläge, die im Februar auf mich eingestürzt sind, habe ich einfach aufgehört, über das Projekt nachzudenken. Ich war ja sozusagen „frei“. Aus Faulheit und Geiz hab ich dann auf normale Fleischprodukte aus den Märkten zurückgegriffen.
Ein Monat lang an eine bestimmte Verhaltensweise zu halten ging aber nicht spurlos an mir vorbei. Das Gefühl beim Kauf, der Zubereitung und dem Verzehr war nicht so wie vorher. Da war einfach so ein ekliger Nachgeschmack. Vermutlich weil ich das Monat ja auch ein wenig Recherche betrieben habe, warum man bei Fleisch denn höhere Ansprüche haben sollte.

Wie geht’s weiter?

Ich habe ne Weile an dem Text hier gearbeitet und bin rumgeeiert, wie ich denn weitermachen sollte. Während dem Schreiben hat mich das allerdings ziemlich aufgeregt. Was sollten die Ausreden mit finanziellem und anderem Irrsinn, nicht mit etwas weiter zu machen, das ein Monat leicht ging und vielleicht sogar Geld gespart hat – ich hätte Buch halten sollen.
Zum Projekt ist ganz einfach zu sagen, es ist vorbei. Ich sehe keinen Sinn darin, es weiterzuführen. Ich habe gesehen, dass es geht.
Die Entscheidung, jetzt dieses Verhalten ins Leben einzuführen ist eine andere und ich hab mich hauptsächlich während dem Schreiben dieses Textes vollkommen dafür entschieden, es durchzuziehen. Mir fehlt ja auch die Begründung für ein Nein.

Deswegen muss ich mich auch bei euch bedanken. Erstens hat es Spaß gemacht, mal zu sehen, wie das am Blog so läuft und zweitens gab es auch einen gewissen Druck, das Monat noch einmal zu durchdenken um dann ein Fazit niederschreiben zu können. Wäre mir bewusst gewesen, dass das Schreiben so beim Fazit selbst hilft, hätte ich euch auch nicht so lange warten lassen. Danke und Entschuldigung nochmals!

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