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Wie mach ich eigentlich…?

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Macarons

Auf vielen Blogs und auf Facebook habe ich der letzten Zeit Macarons angeschmachtet. Die kleinen, bunten Kekse aus Frankreich gibt es in sämtlichen Farben und in allen möglichen Geschmacksrichtungen zu bewundern. Was mich aber bislang davon abgehalten hat, war die Tatsache, dass sie wohl recht schwierig zu machen sein sollen. Zumindest wenn sie „perfekt“ werden sollen. Alleine die Tatsache, dass man das Eiweiß wiegen muss, hat mir genug Respekt eingeflößt. Vor einiger Zeit bin ich dann aber auf Aurélie gestoßen. Ihre Rezepte haben mir dann einen Stups in die richtige Richtung gegeben, und ich habe mich an die Macarons herangewagt.     Rezept: Macarons Zutaten: 45g geriebene Mandeln 75g Puderzucker 36g Eiweiß (=ca. 1 Ei) 10g Kristiallzucker   Kochutensilien: Kaffeereibe, feines Sieb,Mixer, Kochlöffel, 2 mittelgroße Schüsseln, Waage   Zubereitung: Ganz wichtig: für die perfekten Macarons sollten die Zutaten unbedingt abgewogen werden! Mandeln und Puderzucker in der Kaffeereibe fein reiben, bis wirklich feines Pulver entsteht. Das Pulver durch ein feines Sieb in eine der Schüsseln sieben. Das Eiweiß kurz mit dem Mixer anschlagen, bis es leicht schaumig …

Miesmuscheln schlecht

Miesmuscheln – How to

Muscheln verbinde ich immer mit meinen ersten Urlauben in Italien im zarten alter von ca. 8 Jahren. Ich weiß noch, wie ich jeden Tag mit den ersten Sonnenstrahlen aufgewacht bin, nur damit ich meinen Papa wecken kann, um am Strand mit ihm nach Muscheln zu suchen. Damals allerdings nur die leeren Muschelschalen. Die dann zu Hause einige Monate unbeachtet in einem Karton in der Garage lagen, bis sie meine Mutter an Freundinnenverschenkte. Es entstanden aus ihnen verzierte Bilderrahmen, Flaschen, Spiegel, Kerzen und sonstiger Krimskrams. Aber das ist eine andere Geschichte… Muscheln versetzen mich noch heute in diese Zeit zurück. Vor allem wenn ich hier welche kaufe, und sie dann nach Algen und Meer riechen. Vermutlich bin ich einer der wenigen Menschen, die diesen Geruch toll finden. Die meisten Leute, die ich kenne, wenden ihre Nase von den frischen Muscheln ab – „das fischelt doch so“. Damit die Miesmuscheln aber auch schmecken, sollten einige Dinge beachtet werden: 1. Schlechte Miesmuscheln aussortieren: der wichtigste Arbeitsschritt, ansonsten kann es zu einer Vergiftung kommen. Grundsätzlich gilt bei Muscheln im …

Rezept zum Kochen und Backen: Pommes duchesses

Herzoginnenkartoffeln aka Pommes duchesses

Zugegeben, der Name des Rezeptes klingt jetzt nicht wirklich chic. Aber immerhin bringt das Rezept etwas Abwechslung in das Reich der Beilagen. Als Kind hat meine Mama als Beilagen immer die Klassiker serviert: Reis, Nudeln in allen Variationen, Semmelknödel oder Petersilkartoffeln. Zu besonderen Anlässen wie einem Geburtstag, Jubiläen und an den Festtagen gab es dann immer eine „besondere“ Beilage. Eine dieser „besonderesn“ Beilagen, die es dann meist zu Wildgerichten im Herbst und Winter gab, waren die Herzoginnenkarftoffeln. Ich selbst backe die Herzoginnenkartoffeln auch eher selten. Nicht, weil sie zu aufwendig sind. Sondern weil ich in gewisserweise auf Kriegsfuß mit ihnen stehe. Kennt ihr das, wenn ihr den selben Fehler immer und immer wieder macht? Tja, willkommen in meiner Welt. Meistens bereite ich zwei Backbleche von den Kartoffeln zu. Da meine Küche SEHR klein ist (ich schätze 5m²) habe ich einen kleinen Tisch auf rollen in der Mitte stehen. Der ist ganz praktisch, weil er in jedes Eck geschoben werden kann, aber trotzdem zusätzlichen Stauraum bietet. Während ein Blech der Herzoginnenkartoffeln im warmen Ofen vor sich …