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Macarons

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Auf vielen Blogs und auf Facebook habe ich der letzten Zeit Macarons angeschmachtet. Die kleinen, bunten Kekse aus Frankreich gibt es in sämtlichen Farben und in allen möglichen Geschmacksrichtungen zu bewundern.

Was mich aber bislang davon abgehalten hat, war die Tatsache, dass sie wohl recht schwierig zu machen sein sollen. Zumindest wenn sie „perfekt“ werden sollen. Alleine die Tatsache, dass man das Eiweiß wiegen muss, hat mir genug Respekt eingeflößt.

Vor einiger Zeit bin ich dann aber auf Aurélie gestoßen. Ihre Rezepte haben mir dann einen Stups in die richtige Richtung gegeben, und ich habe mich an die Macarons herangewagt.

 

 

Rezept: Macarons

Zutaten:

  • 45g geriebene Mandeln
  • 75g Puderzucker
  • 36g Eiweiß (=ca. 1 Ei)
  • 10g Kristiallzucker

 

Kochutensilien:

Kaffeereibe, feines Sieb,Mixer, Kochlöffel, 2 mittelgroße Schüsseln, Waage

 

Zubereitung:

Ganz wichtig: für die perfekten Macarons sollten die Zutaten unbedingt abgewogen werden!

Mandeln und Puderzucker in der Kaffeereibe fein reiben, bis wirklich feines Pulver entsteht. Das Pulver durch ein feines Sieb in eine der Schüsseln sieben.

Das Eiweiß kurz mit dem Mixer anschlagen, bis es leicht schaumig ist. Kristallzucker dazu und das Eiweiß jetzt steif schlagen.

1/3 des Mandel-Puderzucker zum Eiweiß mischen und mit einem Kochlöffel (!!) unterheben. Ist alles gut vermengt, wieder 1/3 des Mandel-Puderzuckers untermengen und gut verrühren. Das letzte drittel ebenfalls darunter rühren, bis der Teig die richtige Konsistenz hat: er soll schön teigig sein, also weder zu flüssig noch zu trocken.

Die Masse für die Macarons in einen Spritzbeutel füllen. Damit die Macarons schön rund werden, unbedingt einen Aufsatz mit einem runden Loch OHNE Spitzen verwenden.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und dort ca. 2€-große Kreise aufspritzen. Dabei genügend Abstand zwischen den Kreise halten, damit die Macarons nicht zusammenbacken.

Die rohen Macarons so etwas ruhen lassen. Die Zeitangaben variieren hier je nach Rezept von 10-40 Minuten. Meine Macarons habe ich 20 Minuten rasten lassen, was vom Gefühl her sehr gut gepasst hat.

Den Backofen auf 150°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Nach der Ruhezeit die Macarons in den Backofen schieben. Ich hab das Blech eine Stufe unter der mittleren Schiene platziert. Die Hitze jetzt unbedingt auf 140°C reduzieren. Nach 14 Minuten sind die Macarons fertig. Zumindest bei meinem Ofen. Aurélie  schreibt auf ihrem Blog, dass sie 10-14 Minuten backen sollten. Den ersten Versuch habe ich mit 10 Minuten gemacht. Das war eindeutig zu wenig, die Macarons klebten dann noch auf den Backpapier fest.

Nach der Backzeit die Macarons aus dem Ofen nehmen. Das Backpapier samt Macarons auf eine kalte Fläche ziehen. So erkalten die Macarons schneller. Mindestens 10 Minuten warten, ehe man sie vom Backpapier löst! Kommen die Macarons frisch aus dem Ofen sind sie noch weich und kleben auf dem Backpapier fest. Sobald sie abgekühlt sind (also nach ca. 10 Minuten auf einer kalten Fläche), lösen sie sich fast von selbst.

1×1 der Macarons:

  • Ruhezeit und vor allem die Backzeit sind vom Ofen abhängig! Also vorsichtig rantasten!
  • Aus der Masse habe ich ein Backblech Macarons (ca. 34 Hälften) bekommen.
  • Die Macarons kann man in normalen Keksdosen ca. 2 Wochen lagern. (ungefüllt!)
  • Laut Aurélie können die Macarons auch ohne Probleme eingefroren werden. Damit habe ich aber (noch) keine Erfahrung.

Gefüllt hab ich meine ersten Macarons übrigens mit Lemon Curd – super lecker!

 

 

Habt ihr noch weitere Tipps damit die Macarons auf alle Fälle perfekt werden?

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11 Kommentare

  1. Mmmh, die sehen superlecker aus! Für mich perfekt!
    *yummy*
    Vielleicht sollte ich mich doch auch mal ranwagen…
    Lg, Miriam

  2. Wow, die sind echt super geworden!!

    Nach dem Rezept von Aurélie sind auch mir meine ersten Macarons (letzte Woche) super gelungen.

    Sonnige Grüße
    Katrin

  3. Respekt! Die sehen echt perfekt aus! Ich habe bisher noch nie welche selber gebacken, aber ich esse sie trotzdem gerne…. 😀

  4. Oooh! Die sehen ganz wunderbar aus!! Wie haben sie die schöne gelbe Farbe bekommen?

    Liebe Grüße!
    Em

    • Tami sagt

      Vielen lieben Dank 🙂 Ich habe dafür gelbe Lebensmittelfarbe in Pulverform verwendet. Zur Menge kann ich leider nichts sagen, ich hab mich Messerspitze für Messerspitze an die Farbe herangetastet, bis ich mit dem Ergebnis zufrieden war 🙂

  5. Die sehen ja lecker aus. Da läuft mir gerade so ein wenig das Wasser im Munde zusammen. rezept ist notiert und wird am Wochenende mal nachgekocht!

  6. Endlich ENDLICH habe ich auch mal „vernünftige“ Macarons hinbekommen. Liebe Leute, hört auf die Autorin, wiegt die Zutaten ab! Das ist meiner Meinung nach das A und O für ein vernünftiges Ergebnis. Der zweitwichtigste Tipp ist das abkühlen lassen samt Backpapier, ansonsten macht man sich die mühsam gebackenen Taler ganz schnell kaputt. Danke jedenfalls, durch die Anleitung konnte ich auch meinen Macarons den letzten Schliff verpassen. 🙂

  7. Wow deine Maarons sehen wirklich fantastisch aus! Habe die kleinen Leckerbissen das erstmal in einer Fernsehserie wahrgenommen und musste mir gleich selbst welche kaufen. Allerdings sind sie ziemlich teuer, deswegen werde ich mich auch mal an dein Rezept heran wagen! Vielen Dank dafür. Das macht einem Mut, dass man es auch schaffen kann 🙂

  8. Pingback: Verry Berry - Post aus meiner Küche | Studentenküche

  9. Hallo Tamara,
    sehen perfekt aus, deine Macarons.
    Ich habe mich gestern auch, nachdem ich einen Workshop bei der Meistern (Aurélie) persönlich genießen durfte, ans Backen dieser Leckereien gewagt.
    Was soll ich sagen: Mit Aurélie’s Tipps im Rücken sind sie mir ähnlich gut gelungen.
    Einfach traumhaft, diese kleinen französischen Gemeinheiten. 🙂
    Ciao Werner

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