Autor: Fabian

Zügle deine Fleischeslust, mein Kind!

Allgemeine Informationen: Autor: Hugh Fearnley Whittingstall Fotos: Simon Wheeler Übersetzt ins Deutsche: Susanne Bonn Gebundene Ausgabe: 416 Seiten Verlag: AT Verlag Sprache: Deutsch ISBN: 978-3-03800-725-8   Inhalt: Das Buch beginnt mit der Einleitung des Autors, in der er erklärt, was er mit dem Buch erreichen möchte, was der Unterschied zwischen einem Gemüsekochbuch und einem vegetarischen Kochbuch ist und was man unter einem wählerischen Allesfresser verstehen kann. Gleich danach, ab Seite 14, beginnt das erste von 10 Kapiteln voller Rezepte. Vor jedem Kapitel gibt es ein kleines Vorwort vom Autor. Ein Fest für Gaumen und Seele (Könnte man mit „soul food“ aus dem Garten übersetzen) Herzhafte Salate Roher Genuss Suppe satt Brot & Co. Aus dem Vorratsschrank Pasta, Reis & Co. Mezze & Tappas Gebraten & gegrillt Beilagen Zum Abschluss gibt es noch zwei kleine praktische Kapitel und danach natürlich das Rezeptregister Auf Vorrat (was man so daheim haben sollte) Vegetarisches zum Mitnehmen   Meine Meinung: Ich war immer etwas skeptisch, was vegetarische Kochbücher anging. Ganz genau habe ich die Gründe dafür noch nicht verstanden, aber …

Einen Monat lang nur "gutes" Fleisch essen.

Abschluss?

Entschuldigt bitte, dass das Schlussfazit solange auf sich hat warten lassen. Ich war mir lange einfach nicht sicher, wie ich weitermachen sollte. Jänner Wie anfangs erwähnt sollte das Projekt ja mal ein Monat dauern. Ich habe das Monat recht problemlos durchgehalten. Es war nicht so, dass mir wirklich etwas Wichtiges gefehlt hätte. Es gab eben weniger Möglichkeiten, einfach mal so etwas zu kaufen/zu kochen/zu essen. Zweimal habe ich mich nicht an meine Vorgaben gehalten, beide male hatte ich nicht mitgedacht. Vom ersten mal wisst ihr bereits, das war gleich das Kebab vom ersten Tag. Das zweite mal war am… ähm… 25. Jänner. Ich hatte mit einigen Freunden schon ein (oder mehrere ;)) Gläschen Wein getrunken und wir bestellten etwas zu essen. Eine Freundin hat sich Tortellini alla Carbonara bestellt, die sehr lecker aussahen. Ich hab dann probiert und erst einige Minuten später kam mir die Erleuchtung, was denn in der Carbonara alles drin ist. Tja… ich muss zugeben, dass es mich nicht sonderlich lang beschäftigt hat, es war ein dummes Versehen. Am 26. war es …

Einen Monat lang nur "gutes" Fleisch essen.

Wieder etwas Neues gelernt

Am Donnerstag bin ich bei der Vereinsfeier von meinem Boxclub dabei. Ich habe mich bei meiner Trainerin informiert, wie es dort mit Essen aussieht und es wird vom Wirtshaus ein Buffet für uns angerichtet. Vermutlich wird das Buffet, bis auf Pommes und Salat, nicht wirklich für mich geeignet sein. 😉 Bleibt noch die Möglichkeit, einfach à la carte zu bestellen. Also habe ich mir das Lokal angeschaut und in der Online-Speisekarte stand unter anderem „Almo-Burger“. Nach ein wenig Nachforschung scheint es mir zumindest, dass „Almo“fleisch (Abkürzung für Almochse) anscheinend eine Marke ist, die auf glückliche Tiere hinweist. Das verarbeitete Fleisch muss von Ochsen stammen, die ihr Leben zu großem Teil auf der Bergweide verbracht haben und dabei anscheinend dem Klischee entsprachen, das man von glücklichen Kühen am Berg eben so hat. Ich werde da aber noch ein wenig googlen. Laut einer Bekannten von mir (sie ist Tierpflegerin und recht bedacht auf ihren Fleischkonsum) ist es auch unbedenklich, Lammfleisch aus der Umgebung zu kaufen. Lämmer, und Schafe im allgemeinen, seien laut ihr schlecht für Massentierhaltung geeignet …

Einen Monat lang nur "gutes" Fleisch essen.

Ein erster Rückblick

Etwa zwei Wochen läuft nun schon mein persönliches Projekt Good Meats. Um es gleichmal zu sagen: es läuft gut. Allein wegen den interessanten neuen Erfahrungen, die ich dadurch bis jetzt gemacht habe. Neue Gerichte Die letzten zwei Wochen hatte ich recht viel um die Ohren und musste deswegen öfter unterwegs etwas essen. Dabei hat es mir der Falafel-Kebab angetan. Ich bin auch schon auf der Suche nach einem guten Rezept für Falafel, da die bei den Kebabläden gar nicht so billig sind. Ein anderes zeitsparendes Gericht war eine recht große Menge Eintopf, bei dem ich das Soja-Fleisch verwendet habe, das ich schon seit einiger Zeit zuhause hatte. Damals habe ich es aus Neugier gekauft, um zu sehen, ob ich den Unterschied merken würde. Der Eintopf war sehr gut, das „Fleisch“ hat den Geschmack von allen anderen Zutaten angenommen und hatte eine gute Konsistenz. Nur der Geruch beim kochen war etwas gewöhnungsbedürftig. Ansonsten hab ich auch oft normale Fleischgerichte gegessen, die ich dann mit Biofleisch zubereitet habe. Leider habe ich noch keine Quelle für dezidiert ehemals …

Einen Monat lang nur "gutes" Fleisch essen.

Projekt: „Good Meats“

Hey! Vielleicht erinnert ihr euch ja an mich, ich hab vor einiger Zeit hier mal ein Rezept als Gastautor veröffentlicht. Leider blieb es dann nur bei dem einen, was neben zeitlichen Gründen hauptsächlich an meinem fehlenden fotografischen Talent lag. Aber ich hege noch Hoffnung, dass sich das durch bessere Ausrüstung noch irgendwann einmal ausgleichen lässt. 😉 Bis dahin habe ich etwas anderes gefunden, über das ich schreiben kann, ohne dafür auf Bilder angewiesen zu sein. Namentlich mein Projekt „Good Meats“. Was ist das für ein Projekt? Am 31. Dezember letzten Jahres (sprich vor 7 Tagen) habe ich beschlossen, 1 Monat nur noch „gutes Fleisch“ zu essen. Damit meine ich mindestens Bio-Qualität. „Mindestens“, da ich von der Bio-Bezeichnung selbst nicht völlig überzeugt bin und ich Fleisch aus nachweislich guter Haltung vorziehen würde. Ehemals glückliche Tiere wären mir also lieber als gestresste, die Biofutter bekamen. Warum mache ich das? Wie genau ich auf den Gedanken kam, weiß ich ehrlich gesagt gar nicht mehr. Ich stand dabei grad im Interspar und war für den Silvesterabend einkaufen. Vielleicht war …

Tofu als guter Einstieg?

Das war meine Frage, nachdem bei drei gekochten Gerichten nur von einem Gericht brauchbare Fotos entstanden sind. Tofu hat in meinem Freundeskreis keinen guten Ruf. Wenn ich ehrlich bin, bei dem, was ich in manchen Restaurants schon vorgesetzt bekommen habe, wundert mich das auch nicht. Aber man sollte ihm mehrere zweite Chancen zukommen lassen und diese am Besten selbst nutzen. Wenn der Dreh raus ist, wird’s zu einem super Plus in der Küche, das mal Abwechslung in die Speisenwelt bringen kann. Wichtig: Abwechslung! Nicht Ersatz!  Ein häufiger Kommentar, den ich höre: „Tofu kann Fleisch einfach nicht ersetzen.“ Darum geht und ging es mir auch nicht. Ich habe Tofu auch nie als den billigen Fleischersatz gesehen, als der er von einigen Leuten beworben wird. Aus mehreren Gründen: a) Manche Dinge sind für mich kein Ersatz für etwas anderes, sondern einfach eine vollwertige eigene Möglichkeit; b) Tofu hat, egal wie ich ihn verarbeitet habe, nie nach Fleisch geschmeckt. Ganz zu Schweigen von der Konsistenz…; c) Tofu ist in normalen Supermärkten alles andere als billig. Ich weiß nicht …