Monate: Januar 2013

Das beste Tom Ka Gai Rezept das ich kenne.

Kokos schmeckt nicht nur in Cocktails: Tom Ka Gai

Ich liebe Essen aus anderen Ländern. Es beginnt bei exotischen Gewürzen wie Curryblättern, Zitronengras, Cumin oder Ingwer geht über regionale Gemüse- und Obstsorten (Pok Choy, Bambussprossen, Bittergurke, Wasserspinat, Pomelos, Limetten oder Mangos) hin bis zu landestypischen Zubereitungsmethoden. Dabei ist nicht nur der Geschmack spannend. Gerne würde ich euch jetzt von einem Thailand-Urlaub erzählen, in dem ich zum ersten mal Tom Ka Gai gegessen haben. Und so verzaubert von dem Ort und dem Geschmack war, dass ich die Suppe auch unbedingt daheim nachkochen wollte. WÜRDE. Leider wäre das gelogen, ich war noch nie in Thailand. ABER ich habe die Suppe vorher schon gegessen. Bei einem kleinen Fest. Ich habe dann daheim nach dem Rezept gesucht. Und glaubt mir: Es gibt ca. 1.000 verschiedene Versionen. „Meine“ Version habe ich dann bei Julie gefunden. Ihr Rezept habe ich ausgesucht, weil es von den Zutaten her noch relativ überschaubar war. Außerdem war ich mir sicher, dass meine Heilige-Gral-Suppe auch eher minimalistisch angelegt war, also z.B. ohne Tamarind-Paste etc. Etwas abgeändert habe ich die Suppe trotzdem, so dass das folgende …

Rezept für pikante Muffins.

Popeyes neues Lieblingsgericht: Pikante Muffins mit Spinat und Ziegenkäse-Frosting

    Ich muss zugeben, dass ich Spinat über alles Liebe. Fast so sehr wie Kaffee. Aber nur fast. Spinat gehört aber zu den Lebensmitteln, die ich bei mir in der Umgebung sehr schwer bekomme. Ihr fragt euch jetzt zu Recht „Warum?!“. Es ist immer so: Ich gehe in den Supermarkt meines Vertrauens. Zu aller erst steuer ich die Gemüseabteilung an in der Hoffnung, frischen Spinat zu ergattern. Ist kein frischer Spinat in den Regalen, gehe ich – noch bevor ich mich um den restlichen Einkauf kümmere – an das andere Ende des Ladens und suche in den Kühltruhen nach Spinat. „Normalen“ Spinat wohl gemerkt, keinen Cremespinat. In mindestens 50% der Fälle gibt es keinen Spinat mehr. Ausverkauft. Egal ob Montagmorgen, Mittwoch Nachmittag oder Freitagabend: kein Spinat weit und breit. Seit wann ist Spinat so beliebt, dass nicht eine Packung mehr für mich übrig bleibt? Heißt es nicht immer, dass keiner Spinat mag? Oder wollen dank Gesundheits- und Fitnesswahn jetzt alle zu kleinen Popeyes mutieren? Für mich heißt es darum immer: Wenn du Spinat siehst, …

Saftiger Karottenkuchen mit einer Kokos-Kuppel.

Wo das Glück zu Hause ist

Weiß lackierte Sessel, Regale im Landhaus-Stil, Etageren in allen Variationen und eine kleine Backstube in rosa: Ja, ich habe endlich das 1. Wiener Cupcake- und Design-Torten Geschäft besucht. Eine Freundin und ich trafen uns gestern extra (!) um endlich das zuckersüße Ladenlokal in der Josefstädterstraße zu besuchen. Zu aller erst haben wir einen von den beiden Tischen beschlagnahmt. Dann ging es an die Auswahl der Cupcakes – die wirklich nicht leicht war! Zwei andere Kunden haben wir vorgelassen um zu bestellen, da wir uns einfach nicht entscheiden konnten. Dann waren leider keine anderen Kunden mehr zum Vorlassen da. Also haben wir uns doch schweren Herzens (aber dank der sehr netten Beratung!) jeder für ein Stückchen Glück entschieden.   Meine Wahl viel auf den Bananen Cupcake: Ein leckeres Schokoküchlein mit einem cremigen Bananen-Topping. Als ich im letzten Jahr in den USA war, kam ich natürlich an Cupcakes nicht vorbei. Im Gegensatz zu diesen Rezepten ist das Topping hier nicht so süß und auch nicht so fett. Es ist keine Buttercreme, und vor allem hat die Creme auch …

Einen Monat lang nur "gutes" Fleisch essen.

Wieder etwas Neues gelernt

Am Donnerstag bin ich bei der Vereinsfeier von meinem Boxclub dabei. Ich habe mich bei meiner Trainerin informiert, wie es dort mit Essen aussieht und es wird vom Wirtshaus ein Buffet für uns angerichtet. Vermutlich wird das Buffet, bis auf Pommes und Salat, nicht wirklich für mich geeignet sein. 😉 Bleibt noch die Möglichkeit, einfach à la carte zu bestellen. Also habe ich mir das Lokal angeschaut und in der Online-Speisekarte stand unter anderem „Almo-Burger“. Nach ein wenig Nachforschung scheint es mir zumindest, dass „Almo“fleisch (Abkürzung für Almochse) anscheinend eine Marke ist, die auf glückliche Tiere hinweist. Das verarbeitete Fleisch muss von Ochsen stammen, die ihr Leben zu großem Teil auf der Bergweide verbracht haben und dabei anscheinend dem Klischee entsprachen, das man von glücklichen Kühen am Berg eben so hat. Ich werde da aber noch ein wenig googlen. Laut einer Bekannten von mir (sie ist Tierpflegerin und recht bedacht auf ihren Fleischkonsum) ist es auch unbedenklich, Lammfleisch aus der Umgebung zu kaufen. Lämmer, und Schafe im allgemeinen, seien laut ihr schlecht für Massentierhaltung geeignet …

Einen Monat lang nur "gutes" Fleisch essen.

Ein erster Rückblick

Etwa zwei Wochen läuft nun schon mein persönliches Projekt Good Meats. Um es gleichmal zu sagen: es läuft gut. Allein wegen den interessanten neuen Erfahrungen, die ich dadurch bis jetzt gemacht habe. Neue Gerichte Die letzten zwei Wochen hatte ich recht viel um die Ohren und musste deswegen öfter unterwegs etwas essen. Dabei hat es mir der Falafel-Kebab angetan. Ich bin auch schon auf der Suche nach einem guten Rezept für Falafel, da die bei den Kebabläden gar nicht so billig sind. Ein anderes zeitsparendes Gericht war eine recht große Menge Eintopf, bei dem ich das Soja-Fleisch verwendet habe, das ich schon seit einiger Zeit zuhause hatte. Damals habe ich es aus Neugier gekauft, um zu sehen, ob ich den Unterschied merken würde. Der Eintopf war sehr gut, das „Fleisch“ hat den Geschmack von allen anderen Zutaten angenommen und hatte eine gute Konsistenz. Nur der Geruch beim kochen war etwas gewöhnungsbedürftig. Ansonsten hab ich auch oft normale Fleischgerichte gegessen, die ich dann mit Biofleisch zubereitet habe. Leider habe ich noch keine Quelle für dezidiert ehemals …

Einen Monat lang nur "gutes" Fleisch essen.

Projekt: „Good Meats“

Hey! Vielleicht erinnert ihr euch ja an mich, ich hab vor einiger Zeit hier mal ein Rezept als Gastautor veröffentlicht. Leider blieb es dann nur bei dem einen, was neben zeitlichen Gründen hauptsächlich an meinem fehlenden fotografischen Talent lag. Aber ich hege noch Hoffnung, dass sich das durch bessere Ausrüstung noch irgendwann einmal ausgleichen lässt. 😉 Bis dahin habe ich etwas anderes gefunden, über das ich schreiben kann, ohne dafür auf Bilder angewiesen zu sein. Namentlich mein Projekt „Good Meats“. Was ist das für ein Projekt? Am 31. Dezember letzten Jahres (sprich vor 7 Tagen) habe ich beschlossen, 1 Monat nur noch „gutes Fleisch“ zu essen. Damit meine ich mindestens Bio-Qualität. „Mindestens“, da ich von der Bio-Bezeichnung selbst nicht völlig überzeugt bin und ich Fleisch aus nachweislich guter Haltung vorziehen würde. Ehemals glückliche Tiere wären mir also lieber als gestresste, die Biofutter bekamen. Warum mache ich das? Wie genau ich auf den Gedanken kam, weiß ich ehrlich gesagt gar nicht mehr. Ich stand dabei grad im Interspar und war für den Silvesterabend einkaufen. Vielleicht war …

Zwei Cupcakes erobern die Welt.

Happy New Year!

  Ich hoffe ihr seid alle gut in das neue Jahr gerutscht! Auch ich bin gerutscht, unter anderem mit Marvin und finn. Wer die beiden sind? Nun, ich sag mal so: Sie sind zumindest zuckersüß. 😉 Ihr kennt das doch bestimmt auch alle: Am 31. Dezember, wenn man die letzten Vorbereitungen für den Abend trifft, macht man sich doch meistens auch Gedanken über Neujahrsvorsätze. Zugegeben, meistens eher wenige Gedanken. Man kennt die Vorsätze ja schon aus dem Jahr davor, und dem davor, und dem davor… und (leider) auch das Ergebnis. Ich lehne mich wohl nicht zu weit aus dem Fenster wenn ich behaupte, dass es gewisse Vorsätze gibt, die immer wieder kommen. Mehr Sport machen, sich gesünder ernähren, mehr Zeit mit den Menschen die einem wichtig sind verbringen… kurz: etwas verändern. Einer meiner Vorsätze für das neue Jahr ist weniger naschen. Am Neujahrstag klopfte es dann an meiner Türe und zwei Cupcakes standen vor mir. „Swirlyho! I’m Ma…“ „finn is my name, hiii!“ „FINN! What the frosting?! Let me talk!… So, I’m Marvin and this little …