Monate: November 2011

Happy Thanksgiving

Happy Thanksgiving!

Ihr Lieben, nachdem ich derzeit in den USA bin und deshalb sowieso immer zu Unzeiten Artikel schreibe, möchte ich euch ein frohes Thanksgiving wünschen! Ich bin an der Torte nicht vorbeigekommen – wie sie schmeckt weiß ich allerdings noch nicht. Für mich geht’s über das Wochenende nach New York, dementsprechend werden auch in der nächsten Zeit Artikel eher rar sein. Trotzdem freue ich mich über Kommentare hier, auf Facebook, Twitter oder via E-Mails. Sobald ich wieder wieder in meinem „US-zu Hause“ bin, versuche ich einiges aufzuholen. Leider lenkt mich bis jetzt der Strand etwas zu sehr ab.. Falls ihr irgendwelche Wünsche habt, was amerikanische Lebensmittelmarken angeht, lasst es mich wissen und ich schreibe euch gerne eine Review dazu. In diesem Sinne euch allen ein schönes Wochenende!  

Knoblauch-Chilli Kartoffeln

Knoblauch-Chili Kartoffeln

Vor ein paar Jahren war ich das Erste mal in China. Der oft zitierte Kulturschock blieb dabei natürlich auch nicht aus. Der Grund dafür war aber in erster Linie die Tatsache, dass ich dort in einem „kleinen Dorf“ lebte, nicht in Shanghai oder Peking. Gleich am ersten Abend, als wir (die Reisegruppe inkl. mir) dort ankamen, gab es ein Welcome-Dinner. Wir nahmen also alle an dem großen, runden Tisch platz. Die Tradition, dass ein runder Tisch als Essenstisch verwendet wird, finde ich übrigens sehr schön. Dahinter steht der Gedanke, dass an einem runden Tisch jeder jedem in die Augen sehen kann. Somit ist das Essen familiärer und geselliger. In der Mitte des Tisches befindet sich eine runde Glasplatte, die gedreht werden kann. So kann jeder jede Speise probieren. Als wir alle an unserem Platz saßen wurden die Gerichte nach der Reihe an den Tisch gebracht und auf der Glasplatte abgestellt. Insgesamt waren es dann ca. 12 Gerichte. Eines der vielen Gerichte, von denen ich allesamt die Namen nicht (mehr) weiß, waren Knoblauch-Chili Kartoffeln. Zumindest  nenne …

Rezept: Gorgonzola Pralinen

Gorgonzola Pralinen

Alice im kulinarischen Wunderland hat um Unterstützung gebeten. Der Grund dafür ist, dass sie am 19. November eine Geburtstagsparty schmeißt, und daher auf der Suche nach Köstlichkeiten für ihre Gäste ist. Natürlich lasse ich es mir hier nicht entgehen, meinen Beitrag zu leisten. Vor einiger Zeit war ich selbst auf einer kleinen Party eingeladen. Das Fingerfood dort war wirklich sehr gelungen, vor allem die – wie ich sie nenne – Gorgonzola Pralinen. Da die Feier aber beruflicher Natur war, und das Buffet vom Caterer kam, konnte ich schlecht nach dem Rezept fragen. Also habe ich zu Hause versucht, die Gorgonzola-Pralinen so gut als möglich zu imitieren. Das Ergebnis ist das folgende Rezept, dass ich wirklich gelungen finde:   Zubereitungszeit: 10 Minuten + mind. 20 Minuten  Kühlung   Zutaten: 1 Packung Frischkäse (200 g) 4 EL Gorgonzola 2 TL fein gewürfelte Zwiebel 3 EL Petersilie einen Schuss Zitronensaft etwas Orangenzeste 6 EL gemahlene Nüsse (in meinem Fall waren es Walnüsse) Salz und Pfeffer   Kochutensilien: Schneidebrett, Messer, Rührschüssel, Teelöffel, Gabel   Zubereitung: Frischkäse und Gorgonzola in …

Spaghetti Aglio e olio

Spaghetti haben mittlerweile immer Saison. Egal zu welcher Zeit, die Nudeln finden immer reißenden Absatz. Sie sind ja auch nur allzu praktisch, schließlich sind sie im Nu zubereitet. Das heutige Rezept habe ich von meiner Mama. Die wiederum hat das Rezept von einem Urlaub in Italien mitgebracht. Als ich noch kleiner war, waren wir einige Sommer in Italien auf Urlaub. Während ich jede Saison eine andere Lieblingspizza hatte, die ich den GESAMTEN Urlaub über gegessen habe, war meine Mama da etwas experimentierfreudiger. Irgendwann landete sie dann bei den Spaghetti aglio o olio. Sie war von den Spaghetti begeistert, weil sie trotz weniger Zutaten fabelhaft schmecken. Das Rezept ist dementsprechend simpel. Wer Knoblauch liebt, wird damit garantiert viel Freude haben!   Zubereitungszeit: 10 Minuten   Zutaten: 1 Portion Spaghetti 2 Knoblauchzehen 2-4 EL in Streifen geschnittene Paprika, vorzugsweise grün Salz und Pfeffer zum Abschmecken Parmesan   Kochutensilien: großer Topf, Sieb, Schneidebrett, Messer, Pfanne   Zubereitung: In einem großen Topf Wasser zum Kochen bringen. Das Wasser Salzen und darin die Spaghetti al dente kochen. In einer Pfanne …

Gewürze Salz

Salz

Salz. Vermutlich das Gewürz, dass in den meistens Küchen steht. Zur Selbstversändlichkeit geworden wird es nur noch am Rande erwähnt, während andere Gewürze in Kochshows bewundernde Ah’s und Oh’s einheimsen. Dabei schmecken Speisen, die ohne Salz zubereitet werden, meistens fad. Wer kennt nicht das Sprichwort „das Salz in der Suppe“? In der Produktion von Fleisch, Wurst, Käse und vielen anderen Lebensmitteln ist Salz nicht mehr wegzudenken. Aber auch als Konservierungsmittel wird Salz eingesetzt, nämlich beim Pökeln. Dazu gibt es spezielles Pökelsalz, dass die Haltbarkeit von Fleisch- und Wurstwaren deutlich erhöhen soll. In Österreich heißt dieser Vorgang übrigens „Suren“. Streng genommen ist Salz aber gar kein Gewürz. Es ist ein Mineral, dass man als Gewürzmittel bezeichnen kann. Salz besteht in erster Linie aus Natriumchlorid. Je nach Salzart enthält das Salz 1-5% Wasser. Im Großen und Ganzen gibt es zwei verschiedene Arten von Salz: Meersalz und Steinsalz. Wie der Name schon sagt, wird Meersalz aus dem Meer gewonnen. Dabei wird das Meerwasser in sogenannte Salzgärten (Salinen) geleitet. Dort verdunstet das Wasser, so dass nur noch das Salz …

Rezept zum Backen: Mozartkipferl

Mozartkipferl

Einige von euch, genauer gesagt Follower meiner Tweets bzw. Fans der Studentenküche auf Facebook, wissen bereits, dass es bei mir diese Woche Mozartkipferl gab. Das Rezept dazu ist eine Eigenkreation, angelehnt an die berühmte Pralinenspezialität aus dem schönen Salzburg. Viele denken jetzt vielleicht an die goldene Mozartkugel von Mirabell. Zumindest in den Kaufregalen ist sie am stärksten vertreten. Das Original-Rezept wurde aber von der Konditorei Fürst vor mehr als 125 Jahren entwickelt. Noch heute produziert die Konditorei in Salzburg die Mozart-Bonbons (wie sie ursprünglich hießen) in Handarbeit. Die schlechte Nachricht ist, dass die Köstlichkeit nur an vier Standorten in Salzburg verkauft wird. Die gute, dass die Pralinen via Internet im Online-Shop der Konditorei Fürst bestellt werden können. Ich selbst habe die Originale bis jetzt noch nicht probiert. Bis vor kurzem wusste ich nämlich selbst nichts von der Geschichte der Mozartkugel. Was hat das jetzt aber mit den Mozartkipferl zu tun? Die Antwortrt ist: der Geschmack. Die Croissants aus Blätterteig oder Plunderteig haben einen Kern aus Marzipan und Nougat. Auch wenn ich eigentlich kein Freund von Fertigprodukten bin, …

Rezept: Pumpkin Spiced Latte

Pumpkin Spice Latte

    Wenn man mich mit einem Lebensmittel beschreiben müsste, wäre das vermutlich Kaffee. Kaffee kann ich zu jeder Tageszeit, in allen Variationen und vor allem nie genug trinken. Wenn ich auch normalerweise meinen Kaffee schwarz trinke, macht doch etwas Abwechslung den Kaffeegenuss zu etwas Besonderem. Ich habe also Google zu Kaffeerezepten befragt. Die Suchergebnisliste machte mir klar, dass im Herbst der Pumpkin Spice Latte eine beliebte Kaffeevariation ist. Für den ersten Versuch wurden also schnell alle benötigten Gewürze zusammengemischt. Anschließend wurde ein Cafè Latte zubereitet und mit dem Gewürzpulver verfeinert. Das war leider kein besonders tolles Geschmackserlebnis. Der zweite Versuch war dann zwar schon besser. Er machte mir aber auch klar, dass ich es nicht mag, wenn ein Teelöffel gemahlene Gewürze in meinem Kaffee herumschwimmen. Die Suche ging weiter und ich landete bei Jaclyn und ihrem selbstgemachten Pumpkin Spice Sirup. Aus meinen vorherigen Experimenten wusste ich aber, dass ich das ein oder andere Gewürz nicht so gern mag, darum gab es da und dort kleine Abwandlungen. Insgesamt war der Sirup dann aber genau so, wie ich …

Lokal "Luftburg" im Wiener Prater

Mittagessen in der Luftburg

Am Samstag hat sich das Wetter in Wien von seiner besten Seite gezeigt. Strahlend blauer Himmel und warme Sonnenstunden haben die Wiener und die Wientouristen zu einem Spaziergang im Freien eingeladen. Ich entschied mich für den Wiener Prater, einem der bekanntesten Hotspots in Wien. Der Wiener Prater liegt im 2. Wiener Gemeindebezirk Leopoldstadt. Das Gelände des sehr weitläufig, perfekt geeignet für Spaziergänge, zum Joggen oder einfach nur um den Kopf frei zu bekommen. Meldet sich währenddessen der kleine oder große Hunger, gibt es unter anderem die „Luftburg“, um kulinarischen Gelüsten nachzugeben. Die „Luftburg“ ist im „Würstelprater“ zu finden, dem Vergnügungsviertel des Praters. „Vergnügen“ meint damit das Riesenrad, Geisterbahn, Spiegelkabinett, Karusselle und eben auch Restaurants. Das wohl bekanntest Restaurant des Wiener Prater ist der „Schweizer Haus“. Dort wollten wir eigentlich auch zu Mittag essen, leider hatte das aber bereits geschlossen. Darum haben wir uns dann für die „Luftburg“ entschieden.     Wegen des schönen Wetters saßen wir draußen. Was zwar anfangs nett war, aber es wurde dann doch etwas frisch. Auf der Speisekarte findet man die üblichen verdächtigen …

Rezept zum Kochen: Rote Bete Risotto

Rote Bete Risotto mit Petersilienpesto

Ich muss mich jetzt einmal outen: ich kannte rote Bete bisher nur als Convenience Food. Den roten, leicht süßlichen Salat gab es in meiner Kindheit oft: zu Fischstäbchen, Fleischlaibchen, Eiernudeln und noch einem Haufen anderer Gerichte. Beim Händler meines Vertrauen gab es vor ein paar Tagen rote Bete (bzw. bei uns in Österreich heißt das Gemüse rote Rüben) vom Biobauern. Noch dazu zu einem sehr günstigen Preis, wie ich finde (ein Netz ca. 1,50€). Da habe ich kurzerhand beschlossen, einen Versuch zu wagen. Allerdings fand ich es dann doch ein bisschen zu einfach, die rote Bete „nur“ zu einem Salat zu verarbeiten. Nach einer kurzen Recherche im Internet habe ich dann die Lösung für das Problem gefunden: Rote Bete Risotto. Ich war allerdings so faul und habe mein Standard-Risotto zubereitet, nur eben mit roter Bete verfeinert. Den Weißwein habe ich durch Rotwein ausgetauscht. Während der Zubereitung war ich total begeistert von der tollen, intensiven, roten Farbe. Also habe ich mit dazu entschlossen, noch etwas Petersilienpesto zuzubereiten. Wobei „Pesto“ hier nicht ganz richtig ist, es fehlt …