Monate: Oktober 2011

Rezept: Kürbisrisotto auf Rucola

Kürbisrisotto auf Rucola

Alle guten Dinge sind drei. Auch beim Kürbis. Darum heute das letzte Rezept in der Kürbis-Reihe, vorerst zumindest! Eigentlich war die Reihenfolge falsch, den mit diesem Rezept lernte ich Kürbisgemüse kennen und lieben. Leider fällt es aber nicht unter die Kategorie „schnell“, trotzdem lohnt es sich – wirklich! Darauf gestoßen bin ich ausgerechnet durch ein Kantinenessen. In der Arbeit esse ich meistens Gerichte, die ich nicht kenne bzw. die ich mir selber nicht kochen würde – weil zu aufwendig oder einfach unbekannt. Das Risotto zählte zur letzten Kategorie. Irgendwann im Herbst vor 2,3 Jahren gab es dann einmal dieses Kürbisrisotto. Und was soll ich sagen: es war Liebe auf den ersten Biss! Vor allem durch die Kombination mit dem Rucola. Der Rucola in diesem Fall übrigens wirklich nur gewaschen. Ganz ohne Dressing passt er durch seine leichte Schärfe wirklich toll zu diesem Kürbisrisotto. Also falls ihr mal an einem Sonntag etwas mehr Zeit zum Kochen aufbringen könnt, MÜSST ihr dieses Rezept unbedingt ausprobieren: Zubereitungszeit: ca. 50 Minuten Zutaten für 1 Person mit viel Hunger 1 …

Rezept: Spaghettikürbis alla Carbonara kochen

Spaghettikürbis alla Carbonara

  Es ist offiziell: ich bin den Kürbissen verfallen! Nach dem Hokkaido habe ich mich an eine andere Kürbissorte herangetraut: den Spaghettikürbis. Da liegt es auf der Hand, dass ich gleich einen Klassiker der italienischen Küche abwandeln musste: Spaghetti alla Carbonara wurden zu Spaghettikürbis alla Carbonara. Natürlich bietet das Gericht eine Menge Variationsmöglichkeiten: der Speck kann durch Hackfleisch, Schinken oder ein anderes Fleischprodukt ersetzt werden. Parmesan kann durch anderen Käse ersetzt werden, oder die fertigen Spaghetti alla Carbonara können zurück in die Kürbishälften gefüllt und kurz im heißen Backofen mit Mozzarella oder Gauda überbacken werden. Ich habe mich aber für den ersten Versuch mit simplen Kürbisspaghetti alla Carbonara zufrieden gegeben, ohne Schnick Schnack. Ganz so, als würde ich klassische Spaghetti alla Carbonara kochen. Viel Spass mit dem Rezept: Zubereitunszeit: 1 – 1/4 Stunde = 45-60 Minuten bis der Kürbis gar ist, 15 Minuten für die Carbonara   Zutaten für 2 Personen 1 Spaghettikürbis 5-6 EL gewürfelten Speck oder Schinken 2 Zehen Knoblauch 3 EL Sahne 2 Eier 3 EL geriebenen Parmesan Muskatnuss, Salz und Pfeffer …

Rezept kochen: Pumpkin Pie

Pumpkin Pie

  Der Kürbis. DAS Herbstgemüse schlechthin. Zumal es auch eine riesige Auswahl an Kürbissorten gibt: Hokkaido, Spaghettikürbis, Patisson, Muskatkürbis und Butternuss… immerhin gibt es rund 800 verschiedene Arten dieses wundervollen Gewächses. Von diesen 800 verschiedenen Sorten eignen sich aber nicht alle zum Essen! Viele sind auch einfach nur Zierkürbisse, die vor allem zu Halloween Hochsaison haben. Mein persönlicher Liebling ist der Hokkaidokürbis. Er ist ein Klassiker: rund und wunderschön orange. Außerdem muss er nicht geschält werden, was die Zubereitungszeit erheblich verkürzt. Das Kürbisfleisch ist auch sehr zart und weniger fasrig als bei anderen Sorten. Vom Geschmack her erinnert er etwas an Maroni. Das letzte mal habe ich einen Hokkaidokürbis zu einem Pumpkin Pie verarbeitet – eine typische amerikanische Nachspeise zu Thanksgiving. Ich habe den Kuchen vor ca. 2 Wochen zum ersten mal gemacht, mittlerweile ist es bereits das dritte mal! Natürlich gibt es verschiedene Versionen des klassischen Pumpkin Pie, ich habe aber eine mit einem einfachen Mürbteig und auch sonst eher wenig Zutaten gewählt. Aber seht selbst, hier das Rezept: Zubereitungszeit: 2 1/4 = 1/2 …

Rezept: Reisfleisch kochen

Reisfleisch

  Reisfleisch. Klingt eigentlich simpel, trotzdem war meine Hauptzutat für dieses Gericht lange Zeit eine Fertigpackung. Aber es hat sich wirklich gelohnt, einen eigenen Kochversuch zu starten. Denn eigentlich besteht das Gericht nur aus Reis, Fleisch und ein paar Gewürzen. Also alles Zutaten, die nicht schwer zu besorgen sind oder die man vielleicht sowieso im Kühlschrank bzw. Vorratsschrank hat. Ursprünglich stammt das Gericht aus Ungarn oder aus Serbien. Sicher ist nur, dass Reisfleisch mittlerweile zu den Klassikern der österreichischen Küche gehört. Gerade was das Fleisch betrifft, gibt es bei diesem Gericht wieder sehr viele Variationsmöglichkeiten. Das verwendete Fleisch war Rindfleisch. Als Studentenküche bzw. -haushalt ist man aber durchaus flexibel was Fleischsorten angeht. Für dieses Gericht habe ich Hühnerfilet zum Kochen verwendet. Es kann aber genauso gut, wie auch im Ursprungsrezept, Rindfleisch verwendet werden, oder aber auch Schweinefleisch. Zu beachten ist hier allerdings die Garzeit, die das Fleisch benötigt. Vor allem bei Rindfleisch sollte man hier mehr Zeit einplanen, damit es auch wirklich schön zart ist. Man kennt das Prozedere ja auch vom Gulasch – zumindest …

Rezept: Feigen mit Ziegenkäse überbacken

Feigen mit Ziegenkäse überbacken

Heute gab es im Supermarkt meines Vertrauens Feigen im Angebot. Bis jetzt habe ich Feigen eigentlich immer ignoriert. Ich bin davon ausgegangen, dass sie mir sowieso nicht schmecken würden. Vor dem Regal stehend entschloss ich mich heute aber, den Feigen eine Chance zu geben. Un siehe da, es hat sich gelohnt! Die erste Feige habe ich roh probiert. Zu meiner Überraschung waren sie gar nicht so süss und intensiv im Geschmack, wie ich eigentlich dachte. Roh kann man sie also durch aus essen. War nur noch die Frage, wie ich sie weiter verarbeiten kann. Google spuckte zahlreiche Rezepte über Feigen aus, die mit Käse überbacken oder zumindest serviert wurden: Mozzarella, Blauschimmelkäse und auch Ziegenkäse. Da ich noch ein Stückchen Ziegenkäse im Kühlschrank hatte, habe ich mich für diese Variante entschieden. Eine Variation hab ich aber bei weiteren Zutaten gemacht: in vielen war von braunem Zucker und/oder Honig die Rede. Also dass die Feigen im Ofen zusätzlich karamelisiert werden durch den Zucker. Oder Honig sollte am Ende den Geschmack der überbackenen Feige abrunden. Schon der Gedanke daran bereitete mir eine …

Rezept: Rohkostsalat

Rohkostsalat

  Dieses Wochendende hat der Herbst in Wien halt gemacht. Angekommen ist er mit Regen, sehr viel Regen! Mittlerweile gibt es aber immer wieder einige – wenn auch sehr kalte – Sonnnenstunden. Da ich das Semester in den vergangenen Tagen mit einem Wochendend-Seminar gestartet habe, war das Wetter für mich aber ganz erträglich. Es gibt Schlimmeres, als bei kaltem Regenwetter in einem warmen Hörsaal zu sitzen. Nach einem langen Tag an der Uni will ich dann aber Abends auch nicht noch etwas Aufwendiges kochen. Da kam mir der Rohkostsalat gerade recht. Zutaten hatte ich alle zu Hause, als Beilage gab es dieses mal einfach nur ein Vollkornbrötchen. Generell würd ich den Salat aber auch zu eher deftigen Speisen empfehlen, wie zum Beispiel Spareribs oder Ofenkartoffel mit Speck. Nun aber zum Rezept: Zubereitunszeit: 10 Minuten Zutaten für eine Person 1 Karotte 1 Apfel 1/4 – 1/2 Sellerie 3-5 EL Sauerrahm 1-2 EL Joghurt 1 Schuss Zitronensaft Salz und Pfeffer   Kochutensilien Messer, Schneidebrett, Reibe, Rührschüssel, Esslöffel, Schäler   Zubereitung Die Karotte und den Sellerie schälen. Anschließend das Gemüse und den Apfel in eine …

Rezept (kochen): Spaghetti a la Tami

Spaghetti a la Tami

Während in Deutschland heute ein Feiertag ist/war, ist in Österreich ein ganz normaler Arbeitstag. Aber: es ist ein toller Tag! Selten gab es so schöne und auch warme Herbsttage. Wäre da nicht das bunte Laub auf den Wiesen und Straßen, wäre der Tag beinahe als Sommertag durchgegangen – vor allem auch wegen den Temperaturen! Leider ist es aber sicher, dass solche Tage in den nächsten Wochen und Monaten wieder weniger werden. Darum habe ich beschlossen, das aufkommende Summer-Feeling mit einer Portion Spaghetti zu „zelebrieren“ und in Gedanken den nächsten Urlaub im Süden zu planen. Recht viel Zeit blieb mir beim Planen allerdings nicht, denn das folgende Rezept ist wirklich ein Blitzrezept mit wenig Zutaten. Also bitteschön, dass Rezept: Zubereitungszeit: 15 Minuten Zutaten für eine Portion 1 Portion Spaghetti (= kommt drauf an, wie groß der Hunger ist) Olivenöl 1/2 Zwiebel 1-2 Zehen Knoblauch 1-3 Tomaten (je nach Größe und auch Hunger) 1 Mozarella 1 Hand Rucolla Frische Kräuter Salz und Pfeffer 1 Prise Muskatnuss Kochutensilien ein großer Topf, Schneidebrett, Messer, Pfanne, Kochlöffel Zubereitung In einem …

Rezept zum Nachkochen eines österreichischen Klassikers: Marillenknödel

Marillenknödel

Die kalten Temperaturen am Abend und die frühe Finsternis haben mittlerweile den Herbst eingeleitet. Um den Sommer wenigstens auf dem Tisch noch einmal zu zelebrieren, habe ich vor ein paar Tagen Marillenknödel mit einem süßen Geheimnis zubereitet. Marillenknödel sind eine klassische Nachspeise in der traditionellen österreichischen Küche. Eine besondere Interpretation des Klassikers gibt es bei meinem Lieblingseissalon „Tichy“ in Wien, nämlich die Eismarillenknödel. Wie der Name schon sagt, sind diese Knödel aus (Vanille) Eis, mit einem Kern aus Marillenmus (oder Marmelade?), gewälzt in einer Mischung aus Brösel und Nüssen (das sagen mir zumindest meine Geschmacksnerven). Also jeder, der im Sommer mal in Wien ist, sollte unbedingt dem Eissalon Tichy einen Besuch abstatten! Jetzt aber zur klassischen Variante, die mindestens genauso gut schmeckt! Zubereitungszeit: 25 Minuten Zutaten für zwei Personen (8 Stück) ½ Päckchen Topfen (Quark) 1 Kaffeetasse Mehl 1 Ei 1 Prise Salz ½ Kaffeetasse Milch (lauwarm) 8 Marillen 4-8 Stück weiße Schokolade 1 EL Butter 1 Kaffeetasse Semmelbrösel 3 EL – ½ Kaffeetasse Puderzucker (je nachdem, wie süß man die Marillenknödel haben möchte) Kochutensilien …